gekommen, daß da wo möglich um die Gräben der RedoutenPallisaden — jedoch nur in der Höhe, als die Brustwehr ge-stattet, um der dahinterstehenden Mannschaft das Feuern nichtzu erschweren — gesetzt, alle Thüren von Pallisaden erzeugtund bei den auswärtigen Traversen und in der Gegend, wokeine Pallisaden gesetzt werden können, spanische Reuter an-gelegt werden. Die Erzeugung derselben wird morgen aufdem Fuß des Berges Karst von den da befindlichen Bäumenund jener in der kleinen Insel, zwischen gedachtem Berg undGradiska vorfindlichen Bäumen vorgenommen. Da aber zudieser Erzeugung diese Bäume nicht hinlänglich seyn werden, sowerden wir dennoch in der Folge den Thiergarten des GrafenThurn ebenfalls dazu verwenden müssen.
„Herr Oberlieutenant Rohn hat die Weisung erhalten,die gestrigen Schaufeln zu übernehmen und die Stiele dazuvon den beihabenden Zimmerleuten zu erzeugen, welches auchheute befolgt worden. Uebrigens zeigt gedachter Herr Ober-lieutenant an, daß heute keine Arbeiter ihm zugegeben worden.Bei der Landbrücke von Strachnitz sind wegen mehreren: ver-brochenen und verlorenen Schanzzeug nicht mehr als 96 Stückvorhanden, so wie bei Manitza nur 170 Stück vorhanden sind,die Morgen früh, so wie die 96 von der Landesbrücke, abge-holt und nach dem erhaltenen Befehl übergeben werden.
„An den Redouten diesseits des Jsonzo bei Manitza istnichts gearbeitet worden, weil keine Arbeiter verabfolgt worden.
„Das Kommando über die Landarbeiten erhält Herr Lieute-nant Utsch und ist in dieser Absicht mit der erhaltenen In-struktion versehen worden. Die 200 Bretter nach GradiSkawerden morgen noch dahin abgeschickt werden.
„Zur Verführung der Pallisaden von dem Erzeugungs-punct bis zu den Redouten auf dem Karst-Berg werden an-noch 8 angeschirte Pferde vonnöthig, die man von den morgennach Gradiska ankommenden Pontons-Träne anzuordnen bittet,die Wägen hierzu wird schon Herr Oberlieutenant Pisani be-sorgen. Nach dem gestern erhaltenen hohen Befehle sollentäglich 80 Stück Schanzzeug anlangen; heute ist Keines über-geben worden, man verwendete sich deßhalb an das Kreisamt,welches sich mit der gänzlichen Unwissenheit dieses Gegenstan-des entschuldigte, da es nun unbekannt ist, wer diese Stellungzu leisten hat, so bitte darüber um die hohe Weisung, um michdarnach benehmen zu können, die Stiele dazu werden hierauch gleich verfertigt werden.
„Wovon die gehorsamste Meldung unterlege.
Görz, den 2. October 1797."