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eingeschlossen, wo sich fünf österreichische Compagnien befanden; dieDivisionen Olivier und Montrichard waren noch hinter der Nura.
Macdonald, welcher ein Dritttheil seiner Armee erst imLaufe des 18. erwartete, beschloß daher seinen Angriff bis aufden 19. zu verschieben. Daß er seinen Rückzug nicht weiter,etwa bis hinter die Nura fortsetzte, hatte seinen sehr gutenGrund, denn Theils würde er dadurch den moralischen Ein-druck des gestrigen Tages sehr erhöht haben, Theils sind miteiner rückgängigen Bewegung, unmittelbar nach einem großenGefechte, immer bedeutende Verluste verbunden, und außerdemdurfte er hoffen, daß seine heranziehenden Divisionen noch zeitiggenug anlangten, um in einer Vertheidigungsschlacht, wennsie nöthig würde, mitzuwirken.
Suwarow hatte einen halben Sieg erfochten, seine Streit-kräfte waren beisammen, man erwartete, daß er seinen Angrifffortsetzen, seinen Sieg vervollständigen werde. Er beschloß denAngriff auf den 18. Juni, denselben jedoch erst VormittagsItt llhr beginnen zu lassen, wahrscheinlich um den Truppendie Zeit zu lassen, sich Lebensmittel zu verschaffen und abzu-kochen. Sein Angriffsplan war dahin gerichtet, mit deri Hauptstärke den linken Flügel zu treffen, weil er voraussehenkonnte, daß sie auf diesen, wegen der Verbindung mit Moreauund dem Gebirge, das meiste Gewicht legen würden. Er theiltenun seine Armee in drei AngriffScolonneu. Der russische Ge-neral Rosenberg mit den Divisionen Bagration und Schwci-kowskp, 1^1 Bataillons, sechs Schwadronen, ein Kosackenregi-ment stark, sollten bei Brenn» über den Tidone, aus Camprc-moldo und Rivalta gehen, da die Trebbia überschritten, undüber Settimo gegen Sän Giorgio an der Nura vordringen.Die zweite Colonne bestand aus acht Bataillons und sechsSchwadronen unter dem russischen General Förster. Sie solltebei Motta Ziana über den Tidone nach Grignano gehen, vonda durch die Trebbia auf Valero, Sän Benigno und Veeearian die Nura dringen. Die dritte Colonne bestand aus siebenBataillons, acht Schwadronen und ein Kosackenregiment, unterdem österreichischen General Ott; sie sollte auf der großenStraße über die Trebbia gehen und im Falle die anderen Ko-lonnen glücklich wären, auf Ponte di Nura vordringen, indemsie die Garnison der Citadelle von Piacenza an sich zöge. Sieschien gewissermaßen bestimmt, den refüsirten Flügel zu machenund den Feind en üeboo zu halten. Dagegen war es Su-warows ausdrückliche Bestimmung, daß die Neservecolonne,10 Bataillons und einige Reiterei, unter dem österreichischen
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