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entscheidend werden und sparte die blutige und unsichere Müheder Frontalangriffe in dem Flußbette; Rosenberg war jedocherst, als eö bereits dunkel war, nach Settimo gekommen, erwußte in dem unbekannten Lande selbst kaum wo er war, standmit der übrigen Armee in keiner Verbindung, erfuhr nichtsvon dem, waö dort geschah, sah sich sehr isolirt und gefährdetan, ließ seine ganze Infanterie ein großes Viereck bilden,brachte so einen Theil der Nacht hin und kehrte gegen Morgenüber die Trebbia wieder zurück.
Die Verbündeten waren also am Abende des 18. bis anund momentan bis über die Trebbia gedrungen. — War amheutigen Tage Snwarows Anordnung mehr die eines schlacht-sertigen Marsches, sagt Clausewitz, und das Gefecht fast eineRcncontre, so schien das Vorhaben der Franzosen ldie freilicham 19. den Angriff thun wollten und im Sammeln begriffenwaren) ganz ohne Plan und den augenblicklichen Eingebungen derDivisionäre überlassen gewesen zu seyn. — Um dem Handeln diesesTages noch mehr jede Spur von Ziel und Plan zu nehmen undeö, wie Clausewitz sich ausdrückt, fast zu einer bloßen Natur-Erscheinung zu machen, ohne Einfluß eines vernünftigen Willens,trat mit Einbruch der Nacht Plötzlich in dem Bette der Trebbiaeine Erneuerung des Kampfes ein, die Niemand wollte, Niemandverstand und deren Niemand Herr werden konnte.
Um 9 Uhr Abends ergriffen auf einen falschen Lärm dreifranzösische Bataillons auf der Straße von Piacenza das Ge-wehr und rückten übereilt, daher in Unordnung, in das Bettder Trebbia. Die verbündeten Truppen hielten dieses für ei-nen Angriff, empfingen diese Franzosen mit einem heftigen Ka-nonenfeuer, und als diese drei Bataillons umkehrten, verfolgtensie die allarmirten verbündeten Bataillons, die zunächst an diesemPuncte standen, in das Flußbett; die Franzosen schickten aberihren drei Bataillons noch einige nach oder entgegen, um sieaufzunehmen; nun kehrte diese französische Infanterie um, eökam zu einem Gefechte des Fußvolkes, das immer blutigerward, weil von beiden Seiten Verstärkungen abgesandt wurden,um die Kameraden loszumachen und den Kampf zu stillen, derdadurch immer nur von Neuem entflammte. So entzündetesich, wie ein schlecht gelöschter Brand, die Schlacht des ver-flossenen Tages von selbst wieder, mitten in dem Bette desFlusses, der, zur Trennung beider Theile bestimmt, ihnen Ruhezu gebieten schien. Da der Boden hier zugänglicher war, alsin der ganzen übrigen Gegend, so rief und schrie Alles nachReiterei. Oesterreichische Dragoner und Kosacken eilten von