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sowie Riesch ungefähr um die nämliche Zeit vor Albachiug ein-traf. Beide Colonnen brauchten also zur Zurücklegung derStrecke von einer Meile — aber in grundlosen Waldungen,deren Mühsale dichtes Schneegestöber noch vermehrte — fünfStunden. Hinter der Colonne Kollowraths marschirte die ganzeReserve-Artillerie, alles Fuhrwerk, aller Troß. Der Feldmar-schall-Lieutenant Fürst Johann Lichtenstein machte mit den beidenCuirassier-Regimentern Herzog Albert, unter Oberst Radetzky,und Lothringen, unter Oberst Kunnenfeld, die Nachhut, undbefand sich in der Gegend von StraßmayerS Wirthshaus imMarsch.
So wie Kollowrath an dem Kreuzwege angekommen warund seine Truppen, in Colonnen gestellt, halten ließ, griffGeneral Löppert bei Krcut und'Birkach an. Im nämlichenAugenblicke wurde das Regiment Ferdinand Husaren zu seinerUnterstützung vorgeschickt. Der General Spanochi folgte diesenHusaren mit zwei Grenadierbataillonö, denn Löppert war aufnachdrücklichen Widerstand durch Grouchy gestoßen. Das öster-reichische Grenadierbataillon Sebottcndorf umging die Franzosenauf ihrem rechten Flügel durch den Wald und zwang sie zumRückzug. Der französische Brigade-Chef Marcognet wurdeverwundet und gefangen. Zur Behauptung des errungenenVortheils wurde ein Theil der bayrischen Truppen vorgeschickt.Das Gefecht ward nun sofort in der Strecke von Kreut bisKronackcr theils mit vieler Lebhaftigkeit, theils nachlassend undmit Intervallen, bis 12 Uhr Mittags ohne Entscheidung fort-gesetzt und der österreichische Feldherr mochte noch gerade dieUeberzeugung gewinnen, daß es keineswegs darauf ankomme,eine Nachhut zu überwältigen. Aber eben deßhalb gebot dieVorsicht, jede entscheidende Maaßregel auszusetzen, bis dieSeitencolonnen in gleicher Höhe angekommen waren.
Sobald Kollowrath den General Spanochi zur Unter-stützung LvppertS vorgeschickt hatte, suchte er die linke Flankedes Angriffs durch die Entsendung von zwei Bataillons Gre-nadieren und einer Escadron Vecsay Husaren gegen St.Christoph um so mehr zu sichern, als er daö Eintreffen derColonne Riesch in dortiger Gegend noch nicht voraussehenkonnte. Dieses Detaschement stieß auf seinem Wege gegen St.Christoph auf die Spitze der Division Nichepanse, die von dorteben im Anzüge nach Mattcnbctt war. — Der General Riche-panse, Morgens 4 Uhr aufgebrochen, hatte mit der Spitzeseiner Division um 7 Uhr St. Christoph erreicht und nachviertelstündiger Rast den Marsch gegen Mattenbett fortgesetzt,