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Feldmarschall Graf Radetzky : sein kriegerisches Leben und seine Feldzüge vom Jahre 1784-1850 / von Franz Jos.Adolph Schneidawind
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Fctdzug von 1809 an der Donau. — Eciieralma.jor Gras Nadrtzky Desehts-habcr des Vorlrabs vom V. Corps. —Gras Nadrtzky FrtdmarschaU-Firutrnant.— Nadrtzky Chef des Vrncralquarlicrmristrr-Stadrs. — Inhaber des V.Husarcn-Rcgiments. — Comthur des Maria-Therestcn-Wrdens. — DieFriedensjahrr 1810, 1811 , 1812.

„O Stern, mit so schönem Strahl.

Willkommen tausendmal!

Du Trost im Dunkel Du!"

E. Ortlepps Siebengestirn der Kriegshelden.

Unveränderliche Richtung des österreichischen Cabinets warHerstellung; Verschiedenheit der Ansichten konnte nur in Mittelund Zeit stattfinden. Die, welche zum Kriege abriethen, warendarum nicht dem französischen Interesse zugethan, weßhalb voneiner französischen Partei im österreischen Cabinete niemals dieRede seyn kann. Die Lästigkeit des Continental-Systems wurdeallgemein empfunden, doch dieß den höheren politischen Bestre-bungen, die der alten Kaiserburg eigen waren, untergeordnet.Bald jedoch stieg, nach der unerhörten Demüthigung Preußenszu Jena, Auerstädt, Friedland, Tilsit und der ZusammenkunftNapoleons mit dem Kaiser Alexander von Rußland auf demRiemen, die Gefahr einer Theilung Europa's aus, so daß Oester-reich wohl nichts Anderes thun zu können glaubte, als sich aufsNeue gegen die sich in der Ferne zeigenden Kriegswetter bereit zumachen. Napoleon suchte zwar durch seinen geschickten BotschafterAndreossy zu Wien den Blick auf die Türkei zu lenken; aber in demMinister Grafen Philipp Stadion, in dem Erzherzoge Johann und