ting bei RegenSburg den Angriff erwarten werde. Sofortsetzte er zu diesem Zwecke am 1.9, die Hauptmacht in dreiHeersäulen in Bewegung; die den rechten Flügel bildete, zogüber Schirling nach Eckmühl und so weiter aus der großenStraße von Landshut nach RegenSburg; die mittlere Colonnehielt ihre Richtung auf Dinzling, und die linke Flügelcolonneauf Thaun und Hausen. Eine zu Kirchdorf zurückgelasseneAbtheilung unter General Thierry sollte die Verbindung mitErzherzog Ludwigs Armeecorpö unterhalten. Während aufdiese Weise die österreichische Hauptmacht sich von der demfranzösisch-bayerischen Heere unendlich wichtigen Vcrbindungs-straße zwischen RegenSburg und Abenöberg entfernte, setzte sichDavoust, wie gesagt, eben in dieser Richtung in Bewegung.Unvcrmuthet fand daS österreichische Mitteltrcffen und der linkeFlügel bei Dinzling, Schneidhart und Hausen Feinde, und einGefecht, auf welches ihre Marschordnung nicht berechnet war,in einer durchschnittenen, waldigen Gegend, wo auch eine ge-ringere Zahl die größere Macht aufzuhalten vermochte, entspannsich. Indessen Davoust durch vorgeschobene Haufen (Montbrun,Saint-Hilaire, Friant rc.) die Gegner beschäftigte und aufhielt,setzte der Rest seines Corps (Morand, Gudin, Saint-Sulpice rc.),gedeckt durch den Wald, welcher die linke Seite der Straßenach Abensberg begleitet, und selbst unbemerkt den Zug fort;und während die Oesterreichs unter Hohenzollern, Aloiö undMoritz Lichtenstein, Stutterheim u. in unfruchtbarem Kampfesich abmühten', traf der letzgenannte französische Hecrtheil aufden Höhen von Arnhofen auf Lefebvre'ö Corps. Lefcbvre hatteAbcnSbcrg mit den bayerischen Divisionen Kronprinz Ludwigund Deroi, verstärkt durch das 6. Infanterie-Regiment von derDivision Wrede, verlassen, um Davoust entgegen zu gehen undihn aufzunehmen. Der österreichische General Thierry, dersich auf die Kirchdörfer Anhöhe gesetzt hatte, sah nicht sobalddie Bewegung der Bayern gegen die Anhöhen von Arnhofen,als er mit einem Theile seiner Truppen, um die Vereinigungzu hindern oder doch zu erschweren, sogleich zum Angriff aufdiese Höhen schritt, um sie zu nehmen. Das österreichischeDragoner-Regiment Levcnehr, unter dem tapfern Obersten GrafenAnton Hardegg, stürzte sich zuerst gegen die Höhen, wurdeaber durch das erste bayerische Chevaurlegers-Rcgimcnt (nundrittes, Herzog Marimilian) zurückgeschlagen, wiederholte ent-schlossen zwei Male noch diesen Angriff, konnte aber nicht durch-drängen. Die bayerische Division Kronprinz, nebst dem 6. Jn-fanteric-Regimente von der Division Wrede, trat gegen General
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