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Thierry in das Gefecht; so tapfer auch jener focht und jedenSchritt streitig machte, wurde er doch, nach einem unglücklichenGefechte, nach und nach über Offenstetten hinausgedrückt, undmußte sich auf eine andere österreichische Abtheilung, unterGeneral Pfanzeltern, zurückziehen, die Erzherzog Carl beiBachel aufgestellt hatte, um die Bewegungen auf seiner linkenFlanke zu beobachten. Ein heftiges Gewitter, wobei sich derRegen in Strömen ergoß, beschloß das Gefecht. Das Un-glück der Oesterreichs wollte, daß, während ihr rechter Flügel,aus der großen Straße nach Regensburg unbenutzt stehend, auchnicht einen Feind sah, bei Hausen und Arnhofen sie mit einerUebermacht zu kämpfen hatten und zurückgedrängt wurden.
Der Erzherzog Ludwig, dem die bayerische Division Wredegegenüberstand, durch die Kanonade vor Abensberg aufmerksamgemacht und beunruhigt, sendete den General Bianchi mit seinerBrigade nach Biburg, um seine eigene rechte Flanke zu sichernund dem General Thierry die Hand zu bieten. Bianchi erfuhrvor der Brücke von Biburg dcö letzteren Niederlage, fand hierWrede'ö Division im Begriffe, ebenfalls vorzurücken und überdie Adens zu gehen, langte aber zeitig an und sperrte demFeinde das Defilee. Das Gefecht beschränkte sich hier aus eineKanonade, die sich bis in die Nacht hinein erstreckte. Als Erz-herzog Ludwig das unglückliche Gefecht Thierry's vernommen,sendete er den General Schustekh mit mehreren Escadrons Kien-mayer Husaren und eine Abtheilung Broodcr Grenztruppcngegen Rohr, um diesen wichtigen Punct der Operationsliniezu bewahren, sich mit dem Heertheile unter Erzherzog Carl zuverbinden, die Communication mit Landshut zu decken, undThierry aufzunehmen, der sich in dieser Richtung zurückzuziehenschien. F.-M.-L. Rcuß übernahm in der Nacht vom 19. aufden 20. den Befehl über die Stellung auf den Höhen vonSiegburg, welche mit 2 Bataillons Beaulieu Infanterie undeinigen Compagnien Brooder verstärkt wurde, und in welchersich Graf Radetzky mit seiner Truppe befand.
Zwei große Zwecke hatte Napoleon schon erreicht: dieVereinigung Davousts und Lefebvre'ö und die Trennung derGegner. Das Corps unter Erzherzog Ludwig stand vereinzelt.
Napoleon, nun selbst bei dem bayerischen Corps hinterder Adens eingetroffen, eilte, diesen Vortheil zu verfolgen. Erbereitete für den folgenden Tag gegen den Erzherzog Ludwigund den Generals Thierry einen lebhaften Schlag vor, den erselbst führen wollte. Davoust mit den Divisionen Friant, Saint-Hilairc und Montbrun sollte den Erzherzog Carl beobachten