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richteten österreichischen CorpS beschäftigen; zu seiner Unter-stützung war Lesebvre mit den Divisionen Kronprinz vonBayern und Deroi zurückbeordert worden.
Mit Anbruch deö Tages am 21. April wurden Radetzky'sVorposten von Neuem angegriffen, zogen sich aber fechtend ausNadetzky selbst zurück, der nach Graffenhausen zurückging undvon da gegen Altdors en vvliiguivr marschirte, wo Napoleonseiner Verfolgung mehr Nachdruck gab und die österreichischenColonnen auf Landshut drängte. Hiller gebot den GeneralenVincent und Radetzky, mit einigen Regimentern Husaren undUhlanen sich vorwärts Landöhut aufzustellen, um einen ruhigenUebergang über die Jsar zu erzwingen und die Aufstellung derTruppen auf dem rechten Ufer zu begünstigen. Napoleon ließGeschütze auffahren und den Marschall Bessieres mit bayrischenChevaurlegers und französischen Chasseurs den Angriff thun.Der bayrische General Zandt warf die österreichische Reiterei,drang nach, vertrieb die Oesterreichs aus der Vorstadt Seligen-thal und über die Brücken; wobei er aber erschossen wurde.Napoleon führte das Fußvolk heran. Er trachtete, die Brückevon Landshut zu erhalten und über dieselbe zu dringen; Hilleraber, sie abzubrennen. Lebhafter Kampf von einem Ufer zumandern. Endlich drangen bayrische Chevaurlegers — der Wacht-meister Rösler vom 1. Chevaurlegers-Rcgimente (nun 4. Kö-nig) zuerst — und Napoleons Adjutant Mouton, an der Spitzeder Grenadiere vom 17. französischen Regiments über die bereitsbrennende Brücke und in Landshut ein. Die Oesterreicherräumten die Stadt, welche die Franzosen, Bayern und Wür-tcmberger besetzten. Hiller hatte auf dem rechten Ufer derJsar sein Heer aufmarschiren lassen. Sonst ist die Stellungauf den Höhen am rechten Ufer wegen der engen Zugänge,der Steilheit der Hügel, die daS andere Ufer beherrschen, unddes an ihrem Fuße strömenden reißenden Flusses zur Verthei-digung Vortheilhaft genug. Allein Massena machte sie unhalt-sam, der sich nach Mooöburg gezogen, dort die Jsar überschrit-ten hatte und nun gegen Landshut in Hitlers Flanke undRücken vordrang. Hiller dadurch bedroht, für seinen Rückzugbesorgt, hielt nun für nothwendig, denselben fortzusetzen. DerMarschall Bessieres folgte der österreichischen Arrieregarde bisGaisenhausen aus dem Fuße. Um dessen Andrängen in ge-höriger Verfassung abzuweisen, wurden daselbst zwei Grenadier-bataillons zur Ausnahme derselben aufgestellt. Napoleon be-auftragte den Marschall Bessieres mit einer Abtheilung Bayernund Franzosen unter Wrede und Molitor dem F.-Z.-M. Hiller