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zu folgen und eilte niit den übrigen bei sich habenden Truppenvon Landshut, über Ergoldingen und Buchhausen gegen Eck-mühl, um den Erzherzog Carl zu bekämpfen.
Am 21. war es Davoust und Lefebvre gelungen, durchGefechtsdemonstrationen den Erzherzog Carl, der, wie es scheint,nicht unterrichtet von dem Marsche Napoleons gegen Landshutwar, zu beschäftigen und festzuhalten. Uebrigens hatte Carlan diesem Tage seine Streitmacht nicht entwickelt. Diesesfand aber am 22. statt; gegen Mittag brach er mit 72,000Mann gegen Davoust und Lefebvre auf, und die Schlacht beiEckmühl begann. Bald aber kündigte neuer Geschützdonner, auf derStraße von Landshut her, die Ankunft Napoleons an. Erkam eilig her, seinen Sieg zu vollenden. Die Oesterreicherwurden von zwei Seiten her bedrängt; am heftigsten wurdeum Eckmühl gekämpft, wo Rosenberg den heldenmüthigsten Wi-derstand leistete. Eben so tapfer fochten Hohenzollern, I. Lich-tenstein, Kollowrath und ihre Heerschaaren. Dennoch wurdensie zum Rückzug genöthigt. Reitergefechte, wie Kunstschauspielegeliefert und beklascht, beschlossen den blutigen Tag. Die Ar-mee Carls zog sich in der Nacht gegen Regcnsburg und am23. April Morgens über die Donau zurück; sechs Bataillonshielten die Stadt besetzt. Napoleon, gegen Mittag vor denThoren, ließ Regensburg beschießen; Abends drang Lannes stür-mend ein; die Besatzung wurde kriegsgefangen. ErzherzogCarl nahm am linken Donau-Ufer seinen Rückzug über Wald-münchen nach Böhmen; bei Chain hatte er etwa 78,000 Mannunter den Fahnen.
Der vom Erzherzoge Carl getrennte General Hiller be-hauptete aus seinem Rückzüge von Gaisenhausen eine festeHaltung gegen Bessieres und überschritt am 22. April Mor-gens den Jnn bei Neu-Oettingen, zwischen welchem Orte undAlt-Oettingen das Lager bezogen wurde. General Radetzkyblieb mit 4 Bataillons, 4 Escadrons und V- Cavalleriebatterieauf dem linken Jnn-Ufer. Die Straße über Wurmannsquickwurde durch Cavallerie-Detaschements gedeckt.
Bessieres war Hiller nur bis Neumarkt gefolgt und hattemit seinem Gros die Jsar nicht überschritten. Hiller beschloßam 24., eine Vorrückung gegen Neumarkt auszuführen, um womöglich etwas zu Gunsten der Hauptarmee, von welcher ernur bis zum 21. Nachricht hatte, unternehmen zu können. Umsich die Passage des Jnn zu sichern, wurden schon am 23.die Avantgarden zusammengesetzt und auf dem linken Ufer auf-gestellt: die erste unter Generalmajor Graf Radetzky, die zweite
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