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bach und den 1. Mai nach Wels fortgesetzt. F.-M.-L. Schustekhwar mit der Jnfanteriebrigade Hohenfeld, mit dem Husaren-Regimente Kienmaycr und den Truppen des Generals Radetzkygegen Obernberg und St. Martin aufgestellt, um den Marschder Armee zu decken, den bei Passau und Schärding überge-schifften Feind zu beobachten und denselben bei günstiger Gele-genheit anzugreifen. Nachdem jedoch daS Heer Napoleons beiBurghausen die Salza überschritten hatte, erhielt F.-M.-L.Schustekh den Befehl, von dem angeordneten Angriffe abzustehenund sich gegen Ried zu wenden.
Napoleons Armee bewegte sich in einer weit ausgedehntenbreiten Linie nach dem Jnn zu; Napoleon sah es für wichtigeran, rasch nach Wien zu gelangen, als die Armee des Erzher-zogs Carl am linken Donau-User vollends niederzukämpfen; derGefahr, von dort und von Tirol her in Flanken oder im Rückenangegriffen zu werden, bot er Trotz im Vertrauen auf seineUeberlegenheit in Kraft und Schnelligkeit. Gegen Tirol ent-sendete er Lefebvre mit den Bayern; später auch Italiener,Franzosen, Anhalter, Sachsen w. Nach der Donau aber warBernadotte mit Sachsen und Franzosen im Anzüge; er solltesich in der Gegend von Linz aufstellen, wo auch die Würtem-berger unter Vandamme zurückblieben. Davoust mußte Carl'neinige Märsche langsam folgen, dann auf Passau sich wendenund an der Donau Napoleon nachziehen. Napoleon mitMassen«, Lannes, Oudinot, Bessieres überschritt den Jnn; bisWien war kein fester Platz im Wege.
Am 1. Mai rückte Hitlers Armee in das Lager bei Wels.F.-M.-L. Schustekh zog sich auf Neumarkt; sein Nachtrab hatteein schweres Gefecht bei Ridau. General Radetzky, welcherBefehl hatte, auf der Straße über Haag zu bleiben, wurdedurch das Tags vorher bei Braunau übergesetzte Corps vonOudinot in seiner Stellung bei Ried angegriffen. Ein Ba-taillon Brooder Grenztruppen, welches in Polling ausgestelltwar, wurde überfallen und gefangen genommen. Gleich daraufrückte Oudinot, von LanneS gefolgt, mit Schnelligkeit gegenRied vor und zwang den General Radetzky, gegen die Ueber-macht fechtend, sich auf Jnding und Lambach zurückzuziehen, woer bei einbrechender Nacht anlangte. Nur das gut angebrachteFeuer der auf den Bergen bei Lambach aufgestellten Gradiö-caner verhinderte das weitere feindliche Vordringen.
Am 2. marschirte daö Hiller'sche Heer in die Stellungvon Linz. Um 2 Uhr Morgens wurden die Vorposten Ra-detzky's vor Lambach angegriffen. Die Franzosen bemächtigten