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Feldmarschall Graf Radetzky : sein kriegerisches Leben und seine Feldzüge vom Jahre 1784-1850 / von Franz Jos.Adolph Schneidawind
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213
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Regiment Knesevich und das Chevaurlegcrs-Regimcnt Rosenbergauf der Ebene von Asten entgegen, wahrend sich das Grena-dierbataillon Kirchbetter in der Richtung von St. Florian be-wegte, um dem Feinde in die rechte Flanke zu fallen. DiesesManöver gelang vollkommen. Zwei Grenadier-Compagniendrangen mit Ungestüm»! vor und warfen den Feind zurück, derschon die ersten Häuser von St. Florian erreicht hatte. Soendete das Treffen, doch dauerte der Kampf zwischen einzelnenStreifpartien fort, bis die Nacht und der Uebergang über dieEnns auch diesem ein Ende machte und auf das DonnerndeS TageS jetzt eine tiefe Stille folgte. Gegen 10 Uhr-Abends trat Kienmayer seinen Rückzug auf Enns an, undüberschritt den Fluß. Gegen 2 Uhr Morgens röthcte sichplötzlich der Himmel; Oberstlieutenant Klopstein vom RcgimenteDeutschmeister hatte seinen Auftrag vollzogen und die Brückeüber die Enns abgebrannt.

Das Treffen von Ebersberg war ein blutiges. Die Oestcr-reicher führten 1-100 Gefangene und drei Adler als Beweiseihrer Tapferkeit mit sich fort.

Der Erzherzog Generalissimus hatte dem F.-M.-L. Hitlerden ausdrücklichen Befehl gegeben, am 8. Mai bei Krems überdie Donau zu gehen; es war demnach keine Zeit zu verlieren.Am -1. Mai wurde daher die Armee in mehreren Abtheilungenin das Lager von Amstettcn, und am 5. Morgens in jenesbei Kemmelbach in Marsch gesetzt. Der Feinde konnte erst andiesem Tage Nachmittags 4 Uhr den Uebergang bei EnnS zuStande bringen. Am 6. trat Hitler den Marsch nach Mölkan; indessen holte der französische Vortrab die aus 11 Com-pagnien Gradiscancr und dem Rcgimente Erzherzog CarlUhlanen bestehende Nachhut unter General Radetzky bei Neu-markt ein. Vier Cavallerie-Negimcntcr rückten in Masse an,mehrere Angriffe wurden von Radetzky durch seine Uhlanenmit vieler Bravour abgewiesen, endlich aber mußte doch Radetzky,gegen Ucbcrmacht fechtend, sich zurückziehen, um sich nicht dennachrückenden Jnfanterie-Colonnen preis zu geben. Die Ver-folgung ging bis an die Erlachbrücke, und erst mit dem Tageendete das Gefecht. Am 7. Mai marschirtc Hitler aus demLager von Mölk ab. Ungeachtet die Brücke bei Mölk abge-brochen worden, war der Feind doch der Arriercgarde bald nach-gefolgt und stand Abends an dem Bulachflusse. Unterdessengelang es dem Hiller'schen Heere, noch am 8. gegen Mittagbei Mautern ganz über die Donau zu setzen.

Hitler erhielt von dem Erzherzog Generalissimus den Befehl,