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Corps über Marschcck und Siebenbrunn zur Armee zu stoßenund auf ihrem linken Flügel den Umständen gemäß zu handeln.Carl würde die ungarische Jnsurrectionö-Armee (Aufgebot), dieunter dem Palatin Erzherzog Joseph unterhalb Preßburg blieb,vielleicht auch an sich gezogen haben, wenn die Gewalt deSösterreichischen Generalissimus sich über das Nationalhecr desKönigsreichs Ungarn erstreckt hätte. Das Vorspiel zur kom-menden Offensive sollte eine Kanonade seyn, welche die Oester-reicher in der Nacht auf den 5. um 10'/- Uhr gegen die Lobaueröffnen wollten, um von dem Umstände, daß auf dieser Inseleine ungeheure Masse Truppen vereinigt war, Vortheil zuziehen. Bei der Hauptarmee auf dem Marchfelde war einkräftiges Einschreiten angeordnet. Am 4. Juli Abends erhieltdieselbe die Weisung, wenn in der Nacht kanonirt würde, bisTagesanbruch in Ruhe zu bleiben, dann aber marschfertig zuseyn. Die Corps der österreichischen Hauptarmee hatten folgendeStellung: die von Bellegarde, Hohenzollern und Rosenberg la-gerten hinter dem Rußbache; die Grenadier- und Reiter-Reservenhinter Gerasdorf; die Corps von Kollowrath und Reuß amBisamberge; das Corps von Klenau und eine Vorhut ausallen Waffen zusammengesetzt unter F.-M.-L. Nordmann standenzwischen Aöpern und Mühllaitcn als Avantgarde. Der Erz-herzog Carl hatte sein Haupt-Quartier wieder in Deutsch-Wagram.
Napoleons Vorsatz war reif, seine Hilfsmittel bereit; zumeigentlichen klebergange in das Marchseld bestimmte er denstromabwärts gelegenen Theil der Lobau, dem Städtchen En<zersdorf gegenüber, und gab am 4. Juli nach Mittag die Be-fehle, wann und wo der Flußübergang vollzogen werden sollte.Diese Anordnungen gingen ganz in die Details.
Am 4. Juli begann, sobald es dunkel geworden, vonSeite der österreichischen Batterien ein heftiges Feuer, derHimmel leuchtete immerfort von den Blitzen der Kanonen, vonden Wurfbahnen der Bomben und Granaten. Die Franzosenentgegneten diesem Feuer sogleich, denn sie hatten eben selbstzum Angriff schreiten wollen, den ihr Gebieter auch für dieseNacht geboten hatte. Während die Oesterreicher trachteten, diefranzösischen Werke auf der Lobau zu zerstören, suchten dieFranzosen die österreichischen Schanzen zu zertrümmern undEnzersdorf einzuäschern. Das österreichische Geschütz vermochtewenig gegen die starken Werke der Lobau; die französischeMannschaft auf der Mühleninsel oder Mühlau, welche alsvermuthlicher Uebergangspunct am heftigsten beschossen wurde,