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zuerst das Fußvolk des Marschalls Massena, neben an dessenReiterei und Geschütz, weiter abwärts die Truppen des Ge-nerals Oudinot und des Marschalls Davoust aus das linkeUfer; mit Tagesanbrüche folgte die italienische Armee unterAnführung des Vicckönigs Eugen, nach ihr die übrigen Corpsunter Bernadotte, Marmont, Bessteres, Wrederc.; still und ge-ordnet nahmen die übergesetzten Truppen ihre vorherbestimmtenStellungen ein. Uebergang und Aufstellung waren mit bewun-dernswerther Schnelligkeit und Haltung im Sturm und Regenund bei größter Dunkelheit begonnen, wie nachher in vollemTageöglanze vollendet worden. Zu gleicher Zeit wurden aufder ganzen Linie Geschütz und Truppen auf Fahrzeugen über-geschifft. Die Bewachung der Lobau wurde dem GeneralReynier anvertraut.
Um 3 — 4 Uhr Morgens standen mehr als 40,000 Fran-zosen zusammengedrängt bei Mühllaiten, während die übrigenTruppen eiligst nachrückten. Die Vorposten des österreichischenGenerals Nordmann, die im Hanselgrunde, in der Schuster-wiese gestanden, waren zurückgedrängt und Mühllaiten undWittau von den Franzosen besetzt worden.
Die erste Morgenröthe des 5. Juli beleuchtete das Na-poleon gelungene Ergebniß; der Sturm hatte sich inzwischengelegt, sie Sonne versprach einen heiteren Tag und nach4 Uhr erhob sich mit erneuter Gewalt der Donner des Ge-schützes. Neue Rauchsäulen stiegen aus Stadt-Enzersdorf em-por, der Marschall Massena, der mit seinem Armee-Corpszwischen Eßling und Enzersdorf vordrang, ließ durch seineAdjutanten Pelet und Sainte-Croir, mit dem 46. Jnfanterie-Rcgimente, letzteres Städtchen, welches in Vcrtheidigungsstandgesetzt und vom 1. Bataillon des österreichischen RegimentsBellegarde besetzt geblieben war, angreifen. Das BataillonBellegardc vertheidigte den Ort tapfer, und erst, als diesesBataillon sich verfeuert hatte und abgelöset werden sollte, ge-lang es dem Obersten Sainte-Croir, mit der Ablösung zugleicheinzudringen und sich des Städtchens zu bemächtigen. EineSchaar Oesterreicher warf sich in das, mitten in Enzersdorfliegende Schloß, streckte aber das Gewehr, als Sturm angelegtwerden sollte. Ebenso wurde das Schloß Sachsengang zwischenMühllaiten und Wittau, durch die Französische Division Thar-reau angegriffen, durch einige Compagnien der Division Friantumgangen, nach kurzem Widerstände erobert und das Land-wehrbataillon, welches es vertheidigte, zur Nebergabe gezwungen.Der F.-M.-L. Nordmann that mit seiner Vorhut das Mögliche,