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lons wieder hergestellt und von ihm ein Hacken gebildet. In-dessen wurde auch das zweite Bataillon von Argenteau imrückwärtigen Treffen in den Rückzug verwickelt; das links vonihm stehende dritte Bataillon benützte zwar seine das ersteTreffen überragende Aufstellung zu einem so mörderischen Feuergegen die rechte Seite der feindlichen Colonne, daß diese auf-gehalten wurde, allein es erlag bald einem neuen Sturme desFeindes und wurde durchbrochen. Der Nnterlieutenant Zla-nowsky des Regiinents Argenteau, verwundet und betäubt,mußte die Fahne, die er führte, den Franzosen überlassen. DieVerwirrung war eine Zeitlang sehr groß und konnte schlimmeFolgen haben, wenn Sahuc's Reiterei hätte losbrechen können,oder wenn nicht Erzherzog Carl zur Stelle gesprengt wäre,begleitet von seinen wackern Gehilfen Wimpfen und Grünne.
Seinen Machtworten gelang es, die Weichenden zum Stehenzu bringen, und von Bellegarde, Grünne, Wimpfen, demPrinzen von Oranien unterstützt, ordnete er die Regimenterwieder und führte sie persönlich gegen den Feind vor. Glück-licherweise hatten sich die nebenstehenden Regimenter nicht irremachen lassen, und die Franzosen hatten bereits an den Ba-jonneten des Regiments Erbach im zweiten Treffen einen un-überwindlichen Damm gefunden. Der Oberst Graf Bentheimergriff eine Fahne des von ihm befehligten Regiments Vogel-fang, ermuthigte durch Ruf und Beispiel die Truppen undgewann mit ihnen im Sturmschritt den verlorenen Boden wieder;zugleich stürmte Major Fromm vom Regimente Erbach, dessenOberst Briren verwundet worden, mit seinem ersten Bataillonin Divisionsmassen gegen die vorgedrungene Division Lamarque;Bellegarde ließ das zweite Bataillon folgen und das Regimentmachte tapfer die französischen Bataillons nieder. Das vierteLegionsbataillon, das Regiment Argenteau und andere neben-stehende Regimenter folgten dem Beispiele der tapferen Eger-ländcr und der ganze linke Flügel des Generals Bellegarde stürmtevor und warf sich auf Lamarque's Division, während der rechteFlügel Bellegarde's den Angriff der Division Dupas abwies.Erzherzog Carl beschwor den wilden Sturm, in welchem fran-zösische Tirailleurs bis an sein Pferd kamen; überall sah manihn voran, wo der Kampf am heißesten war. Der Hauptmannv. Weitenseld vom Regimente Vogelfang hieb einen Franzosenzusammen, der eben auf den Erzherzog ganz nahe sein Gewehrabschießen wollte; ein französischer Offizier, der in der Ver-wirrung einen guten Fang zu machen dachte, wurde zusammen-geschossen, als er schon dem Erzherzoge zurief: „er solle sich