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vom rechten Ufer aus angegriffen wurde. Mit größter Ent-schlossenheit wurden die Angriffe DavoustS von Rosenberg undseinen braven Gehilfen Radetzky, Philipp Hessen-Homburg,Maier, Nordmann, Vecsay, Nostiz w. abgeschlagen und dieFranzosen zum Aufgeben aller weiteren Versuche genöthigt.
Um 11. Uhr Nachts endete die Schlacht vom 5. Juli unddie Oesterreicher hatten ihre Stellungen siegreich behauptet.Die französische Armee freilagerte in den Stellungen, worinsie meist das Gefecht gelassen hatte. Doch war vorwärts Rasch-dorf die Hauptmacht versammelt. Die Zelte Napoleons be-fanden sich auf dem Wege von Großhofen nach Raschdorf, ingleicher Entfernung von diesen beiden Dörfern. Dabei lagertedie Garde. — Die Nacht verfloß ohne weitere Unternehmungen,und beide Theile benutzten sie nur, um den Kampf am nächstenTage mit gerüsteten Kräften zu erneuern.
Dicßmal scheint auf österreichischer Seite der Ueberblickund Entschluß, was nunmehr zu thun sey, schneller und kräf-tiger gefaßt worden zu seyn, als auf französischer, wo der un-günstige Ausgang des letzten Gefechtes in der Dunkelheit nurUngewißheit und Schwanken erhielt. Napoleon begnügte sich,während der Nacht seine Truppen bei Raschdorf zusammenzu-ziehen, um aus dieser Mitte sie leichter in jeder Richtung ver-wenden zu können und erst mit Tagesanbruch entschied er sichzu neuen Angriffsbewegungen. Der Erzherzog Carl aber ließnoch vor Mitternacht auö Wagram für die zu erneuerndeSchlacht an sämmtliche Befehlshaber folgende Anordnung er-gehen. Der rechte Flügel, bestehend aus den Corps von Kle-nau, Kollowrath und den Grenadieren, sollte sich auf den feind-lichen linken werfen, und, rechts an die Donau gestützt, in gleich-laufender Richtung mit dem Flusse von Stammersdorf gegenBreitenlee und Süßenbrunn vordringen, in der linken Flankedurch das Reiter-Corps des Fürsten I. Lichtenstein, der zwischenSüßenbrunn und Aderkla vorzurücken hatte, gedeckt. VomCorps des Generals Kollowrath wurde eine Brigade nebst einerBatterie auf der Höhe von Stammersdorf ausgestellt. Mit derBewegung des rechten Flügels in Zusammenhange bestimmtesich das Vorrücken der Mitte; Bellegarde's Corps nach Aderkla,rechts mit Lichtenstein in Verbindung, links an den Rußbachgestützt, jedoch die Höhe von Wagram auch noch besetzt haltend,welche Stellung gleichfalls dem Corps Hohenzollerns angewiesenblieb, bis allgemeine Vorrückung angezeigt sey. Der linkeFlügel, das Corps von Rosenberg, erhielt den Auftrag, denfeindlichen rechten angreifend zu beschäftigen, bis der Erzherzog