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dieses öffentliche Zeugniß meiner Achtung zu geben und ihnder allerhöchsten Gnade Sr. Majestät zur Erlangung der vonihm angesuchten und wohlverdienten ehrenvollen Beloh-nung ganz besonders zu empfehlen." Eben so ehrend und an-erkennend war ein Zeugniß des F.-M.-L. Schustekh und eindrittes, von acht Stabs- und Obcroffizieren, die unter Radetzkygefochten, unterfertigt. Diese Zeugnisse bekräftigen die aus-gezeichneten Verdienste im Feldzuge 1809, die per-sönliche Bravour, die an den Tag gelegten militäri-schen Fähigkeiten und das rastlose Bestreben Ra-detzky's, die Ehre und den Ruhm der österreichischen Waffenzu erhöhen.
Die natürliche Folge davon war, daß F.-M.-L. Radetzky,auf den Vortrag des Capitels, von Sr. Majestät zum Com-mandeur des militärischen Maria-Theresien-Ordens ernanntwurde.
An den gcendigten blutigen Krieg reihten sich die Friedens-jahre 1810, 1811 und 1812, in welchem sich F.-M.-L. Radetzkyals wirklicher Hofkricgsrath und Chef des General-Quartier-meisterstabes in Wien befand. Hier war den Fähigkeiten Ra-dctzky's, seiner unausgesetzten Thätigkeit und seinem Drängenach Förderung einer dem Zeitgeiste entsprechenden Cultur derMilitärwissenschaften ein weites Feld geöffnet. Mit unermü-detem Eifer sorgte er für die Ausbildung der Generalstabö-Offizicre, suchte er die tauglichsten Individuen für diese Brancheaus, betrieb er die Militär-Landesbeschreibung, und veranlaßteer, unter seiner Oberleitung, die Zusammenstellung der Kriegs-Ereignisse der letzten Feldzüge, welche einen bleibenden Werthfür Oesterreichs Kriegsgeschichte haben. So mancher trefflicher,den Bedürfnissen des Militärstandes und der Zeit entsprechenderVorschlag ging von ihm aus, so mancher trat aber gar nichtoder kaum mehr kennbar in Wirklichkeit.
Napoleon stand damals aus dem Gipfel seiner Größe.Nichts fehlte ihm, was das Glück einem Sterblichen zu gebenvermag. Durch Vermählung mit Habsburg-Lothringen in einemverschmolzenen Kaiserstamme verbunden, stand er würdig ein-gereiht zwischen den Herrschern Europens. Seit dem Verfalledes alten Römerreiches hatte kein Sterblicher größere Macht,als Napoleon besessen; aber gegen das Mißgefühl, immer nochzu wenig zu haben, schützte ihn seine Herrlichkeit nicht. Dasferne Rußland gänzlich unter seinen Willen zu beugen, dasEinzige, was ihm noch gebrach, um das stolze Albion zustürzen, und die Herrschaft über Europa zu befestigen, rüstete