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von Hessen-Homburg. Sie richtete ihren Angriff gegen Kon-newitz, Dölitz und andere llebergänge der Pleiße. An derPleiße von Marktkleeberg bis Konnewitz stand der Fürst Po-niatowkp entgegen; feldwärts, nach Dosen zu, Augereau undMilhaud's Reiterei. — Die dritte Hauptcolonne war aus demrussischen Corps Wittgcnstein, dem preußischen Corps Kleistund dem österreichischen Corps Klenau, unter WittgensteinsOberbefehle, zusammengesetzt, und sollte den Feind auf demrechten User der Pleiße gegen Leipzig hinzudrängen. DesAttamann Platoffö Kosacken zu Seiffartshayn bildeten denäußersten rechten Flügel. Diese Colonne hatte gegenüber aufden Höhen von Wachau, bei Liebertwolkwitz w. Murat, Victor,Oudinot, Lauriston, Macdonald, Latour-Maubourg, Keller-mann rc. Die Reserven der böhmischen Armee standen zuMagdeborn und Gvhren. Benningsen, Colloredo rc. warennoch im Anmärsche, zu Schwarzenberg zu stoßen. Auch Napo-leon erwartete Ney, Marmont, Reynier rc. — Die erste Haupt-colonne zerfiel beim Angriff wieder in drei untergetheilte Ko-lonnen; die dritte aber in vier Angriffscolonnen. Schwarzen-berg befand sich zur Beobachtung eine Zeit lang auf demGautscher Kirchthurme. Kaiser Alerander und König FriedrichWilhelm waren bei Gossa (Gülden-Gossa); Kaiser Franz traferst am 17. Oktober in Rötha ein.
Ein Aufruf Schwarzenbergs: „Die wichtigste Epoche desheiligen Krieges ist erschienen!" hatte die Truppen begeistert,und um 9 Uhr Morgens begann die Schlacht im Süden vonLeipzig. Der preußische General Kleist nahm Markt-Kleeberg;rechts von ihm Wittgensteins zweite Colonne, unter dem Prin-zen Eugen von Württemberg, Wachau, und Wittgensteins dritteColonne, unter Fürst Gotschakow, drang in den lichten Waldvor Liebertwolkwitz, während General Klenau von Groß-Pösnavorrückte, östlich von Liebertwolkwitz mit Macdonald in einenheftigen Kamps gerieth und mit ihm um den Besitz des Koh-lenberges, des Krähenwaldes und des Dorfes Seiffarthaynrang. Napoleon, der auf einer Höhe hinter Wachau den Gangdes Kampfes behauptete, und seine Garden und andere Reservenzu jedem Gegenschlage bereit hielt, sendete nun nach allen Seitendieses Angriffes Verstärkungen und ließ seine Colonnen vor-brechen. Der Prinz von Würtemberg und der Fürst Gotscha-kow wurden gezwungen, Wachau zu räumen und sich auf Gossazurückzuziehen, und Kleist kämpfte verzweifelnd gegen feindlicheUebermacht bei Markt-Kleeberg. Schwarzenberg erkannte dieGefahr in ihrer ersten Entwickelung und sendete zu ihrer Ab-wendung die Divisionen Bianchi und Weißenwolf und die