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zenbcrg traf in Trannes selbst ein und beredete mit Blücherdie Schlacht. Napoleon stand noch zweifelhaft bei Brienneund wußte nichts von der Ankunft des HauptheereS, als einösterreichischer Trompeter, der von dem Heertheile Wrede's alsIleberlauser ankam, ihm von derselben die erste Nachricht brachte,der er nicht einmal Glauben schenkte. Aber als am 1. Februarder Anmarsch der Verbündeten gemeldet wurde, glaubte er,wollte aber nun die Schlacht vermeiden und bei Lesmont überdie Aube zurückgehen; jedoch besorgt wieder, in dem trübenSchneewctter seinen beschleunigten Abzug vor dem überlegenenFeinde mancher Gefahr auszusetzen und hingerissen von demkampfbcgierigen Jubelgeschrei, womit seine junge Garde ihnbegrüßte, ließ er hier das Loos der Waffen gelten und dieSchlachtordnung bilden. Den rechten Flügel bildete das Corpsdeö Generals Gerard: die Division Dufour, in erster Linie,sich an die Aube lehnend, die Division Riccard in zweiterLinie; die Reiterbrigade Picquet dehnte sich rechts von derDivision Dufour gegen La Rochiere aus; an der Brücke vonUnienville, die nicht abgetragen ward, war ein Posten. ImCentrum hielt die Division Duhesme La Rochiere, die übrigenTruppen Victors La Giberie, Petit-Mesnil, Chaumenil besetztund hatten einen Posten vorwärts deö Gehölzes von Beaulieu;der General Nansouty, mit der Gardereiterei, stund hinter demZwischenraume des rechten Flügels und Centrums in 2 Linien;die Reiterei Milhauds war auf gleiche Weise zwischen La Ro-chiere und Chaumenil aufgestellt. Der Marschall Marmont bildeteden linken Flügel und besetzte mit seinem Fußvolke Morvilliersund La Chaise; die Reiterei des Generals Doumerc stand beiMorvilliers. Ney und Oudinot stunden mit 3 Garde-Divi-stonen hinter Beugn6, sich gegen das Gehölz von Ajou er-streckend. General Defrance deckte mit 800 Pferden die Brückebei LeSmont. — Von Seite der Verbündeten sollte das rus-sische Corps von- Sacken in gerader Richtung auf La Rochiere,der Kronprinz von Würtemberg durch den Wald von Eelaneeauf die Meierei La Giberie, Wrede von SoulaineS durch denWald von Morvilliers gegen den linken Flügel des Feindes,Giulay von TranneS aufDienville, längs der Aube, gegen denrechten Flügel desselben vorrücken. Es war ein trüber Winter-tag, Schnee fiel in Flocken, der tiefe Lehmboden, durch bloßenNachtfrost nicht gefestet, machte es unmöglich, das Geschütz fort-zubringen, wenn nicht die Bespannung vermehrt wurde. Sackenließ daher, mit Blüchers Zustimmung, die Hälfte des Geschützesstehen, um die andere Hälfte doppelt zu bespannen. Auch
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