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General Radetzky gegangen, bis sie ganz in dem No-tenwechsel erstickt worden sind." — Wir wissen, daß auf demCongresse zu Wien sich in die Tone der Freude auch Töne derMißstimmung gemischt haben, welche die Politik über das kom-mende Geschick Sachsens und Polens ausstieß. Es war einGlück, daß diese Differenzen ausgeglichen waren, oder ausge-glichen werden konnten, als auf einmal Napoleon 1815 dieInsel Elba verließ, in Frankreich erschien und seinen kaiserlichenThron allda wieder herstellte. König Ludwig XVIII. Beistandzu leisten, damit er Frankreichs Thron nicht auf immer verliere,forderten die Tractate und die eigene Sicherheit. Denn wasvon Napoleons friedlichen Worten zu halten, hatte man langeerfahren; daher erklärten die verbündeten Mächte gegen Napo-leon die Acht und den Krieg.
Nun wurde gerüstet, wurden die Heere in Marsch gesetzt,ward, zu guter Vorbedeutung deS Erfolges, König Murat vonNeapels Throne vertrieben, indem derselbe selbst durch seineSchritte das Schwert Oesterreichs gegen sich gerufen hatte.
F.-M.-L. Radetzky wurde wieder als Chef deS General-stabes der Armee aufgestellt, mit welcher abermals F.-M. FürstC. Schwarzenberg in Frankreich eindringen sollte.
Die Rüstungen der verbündeten Mächte waren äußerstbedeutend. Oesterreich allein gab 250,000 Streiter. Die Streit-kräfte, die gegen Napoleon bestimmt wurden, bildeten siebenArmeen; a) die Armee der Niederlande, unter dem Herzog vonWellington, sollte über die nördliche Grenze in Frankreich ein-zudringen; I>) die Armee des Nieder-Nheins, unter FcldmarschallFürst Blücher, sollte sowohl zur Vereinigung mit der Armeeder Niederlande als zum Agiren links gegen die Mosel, inVerbindung mit der Armee des Mittelrheins, bereit seyn;e) die Armee des Mittelrheins, unter F.-M. Fürst Barclayde Tolly, sollte in der Gegend von Metz in Frankreich ein-brechen; ck) die Armee des Oberrheins, unter F.-M. FürstSchwarzenberg, sollte in das Elsaß und die Departements deSJura einfallen; v) die Armee der Schweiz, unter dem helveti-schen General Bachmann, sollte den Operationen der Schwarzen-bergischen Armee zur Stütze dienen; I) die Armee von Italien,unter dem österreichischen General Frimont, sollte über die cotti-schen Alpen in Frankreich eindringen; K) die Armee von Neapel,unter dem österreichischen General Bianchi, sollte der Armeevon Italien nachrücken und über die See-Alpen in Frankreicheinrücken.
Die Armee des Obcrrhcins bestand aus vier Armee-CorpS,