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Recognoscirung am 25., welche der Herzog von Savohen mit12 Bataillons, einigen Compagnien Scharfschützen, 1 Reiter-brigade und 2 Batterien, gegen Grezzaiio, Castigliorie-Mantovano,Tezzoli nnd Marmirolo unternahm. Auch bei dieser Expeditionwar der König zugegen. — Carl Albert überzeugte sich, Peschieramittels anhaltender enger Blokirung zur Uebergabe zu zwingen,zumal da der Platz mit Lebensmitteln nolhdürftig versehen undihm auch die Zufuhr über den See abgeschnitten war, und Pe-schiera ward eingeschlossen.
Auch gegen Mantna unternahm Carl Albert eine großeRecognoscirung, um die Ausfälle, welche die Oesterreicher in dasLand machten, um Lebensbedars in die Festung zu bringen, zubeschränken, um dieselben uns einigen Außenposten, z. B. X 8.della Grazia, Nivalta, rc. zu vertreiben und nach der Festungzurückzudrängen, und auch mit Hilfe der Einwohnerschaft oderdes italienischen Theils der Besatzung sich einer der befestigtenZugänge dieses wichtigen Platzes zu bemeistern. Schon in derNacht vom 18. auf 19. April wurden vom General Bava dieAnstalten zu dieser Expedition gemacht, und am Morgen des 19.bewegte sich eine Colonne, die Reiterregimenter Nizza und Aosta,Vs Batterie nnd 1 Bataillon der Brigade Casale, unter GeneralOlivieri von Gazzoldo über Castelluchio, Montanara, Curtalone,gli Angeli, eine zweite, die Brigade Aosta, '/z Batterie, 1 Com-pagnie Bersaglieri und die Freiwilligen von Genua, unter Generald'Air, von Sacca über Nivalta, la Grazia, denOsone; eine dritte,5 Bataillons der Brigade Casale, '/r Batterie und Grifini'sFreiwillige, unter General de Ferrere, von Ca Bozelli über Rio-digo, Borghettv, X 8. della Grazia; und die vierte Colonne,die Brigade Cuneo und eine Batterie, von Piubcga über Castel-luchio und Ospivaletto. Die österreichischen Außenposten, vonden Bersaglieris und genuesischen Freiwilligen verfolgt, zogen sichnach Mantua hinein, und Bava langte mit den Generälen Oli-vieri, d'Air, rc. vor dem Fort Belfiore an. Die ersten vorge-rückten piemontesischen Cavallerieabtheilmigen wurden aus demFort mit Kartätschenschüssen empfangen und gleich gesprengt.Eine Plänklerkette von piemontesischen Scharfschützen näherte sichhierauf, vom Terrain begünstigt, dem Fort, und warf sich in dienahe liegenden Cäsium, wurde aber auch durch Kanonenfeuervertrieben. Mittlerweile fuhr eine piemontesische Batterie aufund brachte wirklich einige Kugeln in das Fort, ohne auffallendenSchaden zu thun, und starke piemontesische Jnfanterieabtheilungenbesetzten den Ort gli Angeli. Da entsendete der Festungskomman-dant, General Gvrzkowsky, 2 Kompagnien des Infanterieregiments