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montesen blieben die Antwort nicht schuldig-; als aber die anderenBataillone der Brigade Strassoldo znr Linken aufmarschirlen,und sich engagirten, wurden die Pienwntesen aus die Höhe vonSän Felice zurückgedrängt, und verloren eine Kanone. Als Ge-neral Bava in Cremona diese Kanonade vernahm, ließ er schnelleinige Compagnien Bersaglieri, 2 Bataillons Aosta und einigeEscadrons vorgehen, um den feindlichen Andrang abzuhalten,und den Anmarsch der Colonnen in die Stellung von Cremonazu decken. Obgleich der Regen in Strömen fiel, ritt doch CarlAlbert selbst gegen S. Felice, um dem Treffen beizuwohnen,welches er entschlossen war, dem Feinde vor Cremona zu liefern,wenn derselbe fortfahren würde, näher von S. Felice zu drängen,und zwar in der Absicht, um Cremona zu erhalten, und denAnmarsch einiger Abtheilungen zu erleichtern. Allein die BrigadeStrassoldo lagerte bei Sän Marino; sie konnte dem Gefechteeine weitere Folge nicht geben, da das links marschirende 2. Corpsnoch nicht heran war.
Carl Albert wünschte sehr, die Stadt Cremona, entweder umihrer selbst willen, oder doch wenigstens um Kranke und Vorräthedaraus wegzuschaffen, auf einige Tage zu halten, und schonwurde eine Stellung ausgesucht; allein, bald gab man den Ge-danken wieder auf, um so mehr, als Cremona von einem großenTheile seiner Bewohner schon verlassen war. So wurde derRückzug hinter die Adda fortgesetzt, wo man hoffte, sich haltenund die zerstreuten Truppen wieder sammeln zu können. DieUnordnung, welche dem Rückzüge der Truppen vorausging, nahmjeden Tag zu. Hansen von Flüchtlingen waren der Armee vieleStunden weit voraus und verbreiteten überall Schrecken und Flucht;sie erzwängen die Uebergänge, die man ihnen sperren wollte, soauch die Brücke von Pizzighetone. Die lombardischen Verpflegs-commissaire entflohen; die Bewohner flüchteten. — Der Herzogvon Genua bezog eine Stellung bei Regosa, um den Uebergangvon Pizzighetone zu decken; der Herzog von Savoyen eine anderebei Acquanegra zum Schutze der Brücke von Crotta d'Adda.Alle Bagage wurde nun über den Fluß zurückgeschickt. Morgensum 3 Uhr, am 31. Juli, zogen die äußersten Posten ab, durchCremona zurück, und eine Stunde später folgte zuletzt die Divi-sion Ferrere nach Acquanegra; dann zogen auch die Truppenüber die Brücke bei Crotta d'Adda, welche sie hinter sich abbra-chen. Carl Albert verließ nur 2 Uhr früh die Stadt und gingnach Codogno, vorn Fieber und heftigen Kummer über den Gangder Dinge ergriffen und krank. Die piemontesische Armee bezogenge Cantonnirungen hinter der Adda, von ihrem Ausfluß bis