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! wenn es geschehen wäre! Er wnrde in dem Palaste Greppi,; getrennt von seinen Truppen, von den Wüthenden umlagert, welche! sich desselben durchaus bemächtigen wollten, und deßhalb selbstBrennstoffe an dem Thore zusammentrugen; häufig feuerten sieFlintenschüsse nach den Fenstern des Königs ab, und mau klettertes in dem Garten auf die Bäume, um besser nach ihm zielen zu. können. Das Leben des Königö, des Herzogs von Genua und; mehrerer Generale stand auf dem Spiele. Endlich befreiten ein! Bataillon Garde und eine Compagnie Jäger den König, späti Abends, auS den Händen der Mörder, ehe die ganze picmontesi-i sehe Armee, wie sie wollte, erbittert über die Behandlung ihresKönigs, in die Stadt drang und über die Mailänder rächendherfiel. Bei dem Anblicke der oben erwähnten picmonkesischenTruppe floh das Gesendet auseinander; die Soldaten nahmenCarl Albert und seinen Sohn in ihre Mitte, und brachten ihn,zu Fuß, aus dem Palaste Greppi glücklich zu General Bava.Ganz erschöpft mußte Carl Albert in Bava's Quartier, dem Col-legio Calchi Taeggi bei der Porta Nomana ausruhen, ehe erweiter in das Lager ziehen konnte. Der Volkshaufe, der sich den, König entrissen sah, hielt sich durch wüstes Schreien schadlos.; Andere aber eilten nach den Palästen einiger Großen, rc., um dens Abzug der Truppen zu einer Plünderung zu beuützen.
Während Carl Albert am 5. auf angegebene Weise einge-sperrt und bedroht war, wurde von dem Chef seines General-stabes, dem Generallieutenant Salaöco, die Unterhandlung mitdem Generalquartiermeister der österreichischen Armee, F.-M.-L.Heß, wieder aufgenommen und Abends 5 Uhr kam eine Ueberein-kunft zu Stande, kraft welcher die Piemontesen am 6. AugustMorgens früh die Stadt zu verlassen und bis zum 7. Abendsdas lombardische Gebiet zu räumen hatten. Die Oesterreichersollten am 6. Mittags 12 Uhr in Mailand eimnarschiren.
Demnach blieb der piemontesischen Armee nichts übrig, alsin der bestimmten Zeit Mailand zu verlassen, und hinter denTessin zurückzukehren.
Im Verlaufe des 5. blieb alles ruhig vor Mailand, mits Ausnahme „einiger Prahler", die man früher auf keinem Schlacht-s felde gesehen, und die jetzt einige Flinten unter dem Schutze desf Waffenstillstandes abschössen, die die Oesterreicher keiner Antwort^ würdigten. General Bava unterdrückte mit großer Mühe dieseBravaden, die allem Völkerrechte zuwider waren.
Mittlerweile war noch am 5. des k. k. vierte Corps von Paviaherangerückt, und zur Rechten der Armee hatte ein Streifcommando,unter Major Hupn des GeneralquartiermeisterstabeS, die Eisenbahn