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Vier Jahre in Spanien : die Carlisten, ihre Erhebung, ihr Kampf und ihr Untergang. Skizzen und Erinnerungen aus dem Bürgerkriege / von A. von Goeben
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und nach starkem Verluste kehrten sie am 6. auf das linke Userzurück, wo die Carlisten ihnen gegenüber sich verschanzten, dazueinen Theil ihres Belagerungsgeschützes verwendend, wodurchsie die Einnahme der Stadt ganz von der Niederlage Espartcro'sabhängig machten. Umsonst suchte dieser vorzudringen: er wardnach vergeblichen Scharmützeln am 12. und den folgenden Tagengenöthigt zu weichen, zog sich am 15. nach Portugalete zurückund ging am 19. und 20. December nochmals mit 19 Batail-lonen und zwei und zwanzig Geschützen auf das rechte Ufer desNervion über, wo wieder Villareal seine Stellung ihm gegen-über mit dem Belagerungsgeschütz deckte. Espartero gab dieHoffnung des Durchdringcns auf,*) als die Ankunft der Divi-sionen , welche Gomez nach sich gezogen, ihm ein furchtbares Über-gewicht verlieh. Nachdem am 22. und 23. leichte ScharmützelStatt gehabt, stürmten am Weihnachtsabend die Christinos nachdem Plan des General Oräa die carlistische Stellung, während2000 Jäger in Kähnen den Fluß hinauffuhren, die Flanke derBelagerungsarmee zu gewinnen. Von einem entsetzlichen Schnee-sturm begünstigt, erstürmten die Feinde nach kurzem Kampfe dieBrücke von Luchana, gegen die sie ihre ganze Artillerie concen-trirt hatten. Die Fahrzeuge gelangten bis dahin und bemächtig-ten sich nach furchtbarem Blutbade der Batterie, welche nochdas Debouchircn der Truppen verhinderte, worauf diese denFluß passirten und die Stellung auf den Höhen von Cabrasund Arriaga stürmten. Drei Mal gelangten die christinoschcnMassen bis auf die Höhen, drei Mal stürzten die Carlisten mitdem Bajonnctt sie hinunter: beim vierten Angriff behauptetesich Espartero im Besitze der Stellung, und die Belagerungs-armee zog in Unordnung auf Durango zurück. Am erstenWeihnachtstage zog das siegreiche Heer in die gerettete Stadt

*) In seinen Briefen an seine Gemahlinn nach Logrono erklärte erdie Lage, der Armee für ganz hoffnungslos, den Entsatz unmöglich.