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theil war gesprochen, ich blieb verdammt, wieder den verabscheu-ten Trabanten der Usurpation in die Hände zu fallen, nochmalsalle die Drangsale zu dulden, welche von solcher Gefangenschaftunzertrennbar sind. Verzweiflungsvoll klagte ich das Geschickan, daß es zum Spielballe seines Haffes mich erkoren; ichwünschte mir den Tod im Übermaße des bittern Schmerzes undbeneidete die, welche an jenem Tage neben mir das glorreicheZiel ihrer Laufbahn erreicht hatten.
Dann traten die treuen Cameraden, vom Oberst Fulgociogeführt, ins Zimmer, Abschied von mir zu nehmen. Der Krie-ger ist wenig gewohnt, seine Empfindungen in schöne Phrasenzu kleiden, die so oft zum Deckmantel kalter Gefühllosigkeit die-nen. In wenigen herzlichen Worten drückten die Gefährtenihre Theilnahme, ihre Wünsche mir aus; noch ein langer, kräf-tiger Händedruck . - . schon rief der helle Hörnerklang zum Ab-märsche, und sie eilten, ihren Compagnien sich anzuschließen.Wie viele dieser Braven sollte ich nie wiedersehen! Ehe ich vonneuem mit den Vertheidigern Carls V. mich vereinigen durfte,hatten die Meisten unterlegen; auch sie sanken in der allgemei-nen Vernichtung der kleinen Division.
Regungslos horchte ich dem Geräusche, welches von denStraßen heraustönte. Bald zogen die Escadrone ab klirrendund raffelnd; langsamen, schweren Schrittes folgte die Infan-terie; kurze Ruhe trat ein, dann erschallte der freie, wenigerder bindenden Ordnung unterworfene Tritt der Jäger, die denNachtrab bildeten. Athemlos suchte ich den letzten Laut der Ca-meraden zu erhäschen, bis das Geräusch dumpfer und dumpferhinstarb; Alles ward still wie das Grab. Da ward ich über-wältigt von schmerzlichsten Gefühlen. Die Augen füllten sichmir mit glühenden Thränen, finstere Gedanken durchwühlten diewild sich hebende Brust und machten mich unfähig, meine Lagezu würdigen, unfähig selbst, Theil zu nehmen an dem Jammerderer, die mir nahe in schrecklichen Zuckungen ihr Leben aus-
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