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Kabincts der Tuilcricn ging dahin, FrankreichsEinfluß überall blicken zu lassen, ihn aber nirgendszu binden. Dadurch allein vermochte es die Zcit-umstände zu beherrschen und der Welt den Friedenzu erhalten, den es zur Heilung der Wundenseines eigenen Landes nothwendig bedurfte, dasdurch zwei Jahre der Niederlagen und zwanzigJahre des Siegs gänzlich erschöpft war.
Solche politische Aussichten lenkten Lud-wigs XVlll. Wahl auf eine Familicnheirath. Herrvon Dlacas wurde nach Neapel gesendet, um fürden Herzog von Bcrri um die Hand der PrinzessinKarolinc, ältesten Tochter des Kronprinzen, anzu-halten.
Die Vermählung eines französischen Prinzenmit einer neapolitanischen Prinzessin war keines-wegs ein neuer erst jetzt beim Könige entstandenerPlan, sondern schon in den Tagen des Unglückswohlerwogen worden. Während der Auswanderungsollte der Herzog von Berri schon die PrinzessinChristine, Tochter des Königs von Neapel, hcirathen.Der Chevalier Vcrnöguc war beauftragt gewesen,diese Vermahlung zu unterhandeln; Graf Chastclnr,zum bevollmächtigten Minister von Ludwig X VM.