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am sicilianischcn Hofe ernannt, hatte später dievorbereitete Unterhandlung wieder angeknüpft, undendlich Vollmacht erhalten, diese Sache abzu-schließen. Der Herzog von Berri ging selbst nachNeapel, wo er den Beifall des Hofes sich erwarb.Schon war die Hcirath beinahe ganz fest beschlos-sen; der französische Prinz empfing selbst einePension von fünf und zwanzig tausend Dncati,welche ihm aber das von allen Seiten herein-brechende Unglück bald wieder entriß. Weil dieKönigin von Neapel Sicilicn verlassen hatte, ummit den Prinzessinnen, ihren Töchtern, eine Reisenach Wien zu machen, so begab sich der Herzogvon Berri nach Rom, um in dem dortigen, dieseStadt besetzt haltenden neapolitanischen ArmcccorpsDienste zu nehmen. Damals befand sich in Neapel,wo man ihn sehr gerne sah, ein liebliches zwei-jähriges Kind. Der Prinz dachte nicht entferntdaran, daß der Zufall ihm jetzt diejenige zeigte,die der Gesandte des allcrchristlichstcn Königs einesTages von dem Könige, ihrem Großvater ver-langen würde, um sie mit dem zweiten SohneFrankreichs zu vermählen, und daß die zukünftigeHerzogin von Berri ihm aus der Wiege zulächelte.