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Erster Band.
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Einige Minuten später hielt die Staatskntschc,die gegen den früheren Rcisewagcn vertauschtworden war. »Der König kommt der FrauHerzogin entgegen!" fuhr die Ehrcndame fort.

Als die. Prinzessin aus dem Wagen stieg, fandsie abermals die gcsammtc alte Etiquette an demKukschenschlagc ihrer wartend. Das ganze Cere-monie! war nach dem Vorbilde der VermählungLudwigs XV. angeordnet worden, dem manbuchstäblich folgte. Die junge Fürstin sollte alleindie Hälfte eines auf dem Rasen ausgebreitetenTeppichs, überschreiten, wahrend der König, derköniglichen Familie vorausgehend, die andere Hälftedes Weges zurücklegte; die Herzogin von Bcrrifühlte aber, daß ihre ächt französische Lebhaftigkeitbald ihre Geduld überflügeln und ihr nicht erlaubenwürde, ruhig die ganze Ceremonie abzuwarten.Doch erinnerte sie sich des neutralen Gebietes imStadthausc von Marseille und konnte sich nichtenthalten, halb laut zu fragen, ob der Teppichauch neutral sey? Dann eilte sie dem Königeentgegen und warf sich ihm mit der anmuthigstenGrazie zu Füßen. Der König eilte, sie aufzu-heben und schloß sie in seine Arme, dann, sie