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Erster Band.
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Raume. Der Herzog von Bourbon und vonRichelieu, der Vicomte von Chateaubriand, alleMinister, der ganze Hof eilte dem Orte zu, inwelchem der Prinz im Sterben lag, und ausdieser Thür, die jeden Augenblick sich öffnete, tratabwechselnd Furcht und Hoffnung hervor, umalle diese Herzen in die heftigste Bewegung zusetzen.

Kurze Zeit nach Mitternacht kamen der Herzogvon Angoulvme, Monsieur und Madame nacheinander an: die Zusammenkunft der beiden Brüdcrwar herzzerreißend. Monsieur suchte nach Worten'und fand nur Seufzer und Stöhnen. Ludwigs XVI.Tochter, die an alle Arten von Schmerz undMuth gewöhnte Frau, die stets größer, als dassie treffende Unglück erfunden geworden war, er-starrte in dieser neuen Catastrophc, und verweilteschweigend und unbeweglich im Angcsichtc desneuen Grabes, auf dem auch noch Thränen zuvergießen, sie bestimmt war.

Um diese Zeit brachte Frau von GontautMademoiselle zum sterbenden Prinzen. Mit An-strengung legte er auf seine Tochter die kraftloseHand. »Armes Kind," sprach er, »mögest Du