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die Stelle, wo Sie leiden!« Der Herzog ergriffdie Hand seiner Gemahlin und legte sie auf seineBrust. »Leiden Sie hier?« suhr die Herzoginfort. »Ja,« antwortete er mit schwacher unddumpfer Stimme, »ich ersticke.«
Die Operation sollte begonnen werden, daersuchte Dupuytren Monsieur, ob er nicht fürdie Entfernung der Herzogin Sorge tragen wollte.»Vater,« cntgcgnete sie, »zwingen Sie mich nicht,Ihnen ungehorsam zu werden.« Dann setzte siezum Wundärzte gewendet, hinzu: »fangen Sieimmer Ihr Werk an. Ich werde Sie nicht un-terbrechen.« Und niedcrgckiiiet an der Seite desBettes, hielt sie fortwährend die linke Hand desPrinzen, die sie mit ihren Thränen benetzte. Alsder Herzog das Instrument in der Wunde fühlte,stöhnte er: »Laßt mich! ich muß doch sterben!«— »Theuerster Freund,« sprach die Gattin zuihm, »ertragen Sie meinetwegen den Schmerz!»
Ohne die leiseste weitere Klage vorzubringen,duldete der Prinz die neue Marter. Die Operationwar inzwischen vollendet, der Verband mit Blutüberschwemmt. Die Respiration des HcrzvgSwar leichter geworden, der Puls schlug weniger