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Erster Band.
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malt; empfand er aber auch einige Linderung/so war doch alle Hoffnung geschwunden. Jctzrerst kannte man die Tiefe der Wunde. Diesechs Zoll lange Klinge war ganz in den Körperdes Herzogs eingedrungen. „O arme Frau! wieunglücklich bist Du!« sprach er zu der Herzogin,und fuhr mit der Hand über ihr Haupt, als einAugenblick der Ruhe nach der Operation eintrat.Dann, als er die Verzweiflung der Herzogin nachMaasgabc als seine eigenen Kräfte abnahmen,immer stärker werden sah, fuhr er mit stärkererund festerer Stimme fort: »Lassen Sie sich nichtvom Schmerze überwältigen. Theuerste! Schone»Sie sich für das Kind, das Sie unter demHerzen tragen.«

Bei diesen Worten entstand eine allgemeineBewegung im Saale. Aller Herzen bebten, einBlitzstrahl glänzte in Aller Augen. Neben demgeöffneten Grabe war plötzlich eine Wiege auf-getaucht. Schon halb von den Fittigen des Todesbedeckt, schien der Prinz noch einmal zu sich zukommen, um seinem Geschlechte das Wortdes Lebens zu verkündigen; mitten in dieblutige, Ludwigs XlV. Familie bedeckende Fin-