254
stcrniß war ein Heller Strahl der Zukunft hineingefallen.
Zu wiederholten Malen hatte der Prinz seinenMörder zu sehen verlangt. „Was habe ich diesemMenschen gethan?" begann er abermals; „habeich ihn ohne mein Wissen und Willen beleidigt?"— „Nein! niemals haben Sie ihn gesehen,"antworeetc Monsieur, „und keinen persönliche»Haß trägt er gegen Sie." — „So muß erwahnsinnig seyn!" rief der Herzog von Bcrri.Dies war der härteste Ausdruck, dessen sich dasSchlachtvpfcr gegen seinen Mörder bediente. DerHerzog hatte gebeten, daß der König ersuchtwürde, sich zu ihm zu begeben. „Der Königkommt nicht;" wiederholte er zum Ocftcrn,„mir wird keine Zeit bleiben, ihn um Gnade fürden Menschen zu bitten."
Dieser Gedanke schien ihn sehr zu beschäftigen,und immer kam er auf ihn zurück. Es warzwei Uhr des Morgens; die berühmtesten Aerztevon ganz Paris waren um sein Lager versammeltund hatten ihre Ueberzeugung ausgesprochen,daß sein Zustand keine Hoffnung aufleimenließ. Ein erstes Bulletin war gegen Mieter-