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Geduld nicht länger, als die Vernunft, und manversteht das Glück weder zu fesseln, noch zuerwarten.
Wir machen wegen unserer, von den gewöhn-lichen Ansichten abweichenden, Gesinnungen keinenAnspruch auf Lvbcserthcilung. Die Natur hatuns ein Herz gegeben, das von jeher durch dasRührende des Unglücks und durch die Größe desMißgeschicks hingerissen wurde; es findet sich inder Tiefe unserer Seele eine gewisse Abneigunggegen den Uebermuth des Siegs, welche beideEigenschaften uns vorzugsweise geschickt machen,die Rolle des Geschichtschreibers einer besiegtenParthei zu übernehmen.
Um das Benehmen der realistischen Partheinach der Revolution von 1830 gehörig würdigenzu können, muß man jene Starrheit und Gleich-gültigkeit abschütteln, welche jeden Tag dieAtmosphäre, in der wir leben, verdichten; manmuß sich zurückversetzen in jene hcißaufgercgteStimmung des Haffes, wo alles noch halb ein-gehüllt war in den Dampf der Bürgcrschlacht, eineLage, welche so manche bittere Nachwehcn gebar.Man hat seit jener Zeit die royalistische Parthei