Band 
Dritter Band.
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gestatte, daß in seinen Staaten mitten im Friedeneine Verschwörung angezettelt werde gegen eineRegierung, mit welcher er, wenn auch nichtim engen Vündniß, doch in guter Nachbarschaftstände.

Auf solche Art förmlich aufgefordert, war derKönig von Sardinien genöthigt, dem Ansinnender Politik zu-weichen und ihr die Neigung seinesHerzens zum Opfer zu bringen, die ihn antrieb,gegen eine unglückliche und verbannte Fürstin chicGesetze einer edlen Gastfreundschaft zu beobachten.Er schrieb an die Herzogin einen langen Brief,worin er ihr die traurige Nothwendigkeit aus-einandersetzte, die ihn zu der Bitte zwinge, seineStaaten zu verlassen.

So außerordentlich artig und ehrerbietig auchdie Formen dieses Schreibens waren, so unbe-streitbar auch die guten und wohlwollenden Ge-sinnungen des Königs Karl Albert daraus hervor-leuchteten, so fühlte die Herzogin doch lebhaft dasZ)cinlichc, das in der an sie gerichteten Bitte ent-halten war. Sie ließ dem König von Sardinien,dessen Anhänglichkeit an ihre Person sie wohlkannte, volle Gerechtigkeit widerfahren; sie beklagte