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in der ganzen Sache blos ihr böses Geschick. Jetzterst fing sie an, den Kelch des Mißgeschicks zukosten, das Bittere der Verbannung erst lebhaftzu fühlen. Im Glück war sie leutselig und vollNachgiebigkeit gewesen; das Unglück rief ihrenStolz hervor. Sie hatte jene edle Art, dasUnglück zu ertragen, welche nur großen Seeleneigen ist. Indem war die Idee groß, die sie vonder Kdnigswürde hegte. Sie war es ja, welchein England dem Gesandten einer großen Machtdie schöne Antwort gegeben hatte: »die Würdedes Königs ist im Sinken begriffen, es geht ihrwie der Architektur. Mein Ahnherr ließ Pallästebauen, mein Großvater Häuser, mein VaterHütten und mein Bruder blos noch Löcher für dieRatten. Mit Gottes Hülfe soll mein Sohn, wenndie Reihe an ihn kommt, wieder damit anfangen,Palläste zu bauen.«
Die Herzogin von Berri willfahrte der Auf-forderung des Königs Karl Albert und verließPicmont; vorher aber gab sie noch den Royalistcn,welche nach Italien gekommen waren, um sichmit ihr in Einverständniß zu setzen, ihr Wort, daßsie in Frankreich erscheinen werde bei dem ersten