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Dritter Band.
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Aufruft, deu jcuc, so bald die Umstände sichgünstig zeigten, erlassen würden.

Nachdem die Herzogin Scstri verlassen hatte,begab sie sich, immer der Sccküstc folgend, nachMaffa, wo sie eine Woche verweilte, und von daaus nach Lucca, in dessen Umgebungen sie sicheinige Zeit aufhielt. Endlich faßte sie den Ent-schluß, nach Neapel zu reisen und nahm deß-wegen, da sie die letzten schöne Tage des nahendenHerbstes noch benutzen wollte, den Weg nachihrem früheren Vatcrlandc und nach der Stadt,welche sie hatte das Licht dcrWclt erblicken lassen,die aber jetzt nichts für sie war, als etwa dergastlichste, von ihr zu wählende Aufenthaltsort.

Auf dieser Reise kam die Herzogin über Nom.Sie wurde daselbst mit all den Ehrenbezeugungen> empfangen, die ihrem Range gebührten. DerPapst ließ ihr zu ihrer Ankunft Glück wünschen;die Kardinäle wie die fremden Gesandten machtenihr die Aufwartung. Allerdings geziemte es auchder Stadt, welche so viele Trümmer einstigerGröße enthalt, diese gefallene Macht zu ehrenund es war des heiligen Stuhles würdig, derFürstin eben die Ehre zu erweisen, welche ihr jetzt