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müthigc Gastfreundschaft bewilligt hatte, Verdachterregte "'). Man weiß, wie derselbe seither gerecht-fertigt wurde. Welch sonderbares Zusammentreffenvon Menschen und Umständen! Unter den Personen,welche an einer Tafel mit einander saßen, warenmehrere bestimmt, für die Herzogin zn sterbenund anch einer, der sie verrathen mußte!
Die Herzogin verwendete während ihres Auf-enthalts in Massa nur wenige Augenblicke zuseltenen Zerstreuungen; der Rest des Tags war denGeschäften gewidmet. Häufig machte sie zu FußSpazicrgängc von mehreren Meilen und gewbhntcso ihren zarten Körper an Anstrengungen. DesAbends empfing sie die Franzosen bei sich, die sichin Massa aufhielten, die Nächte brachte sie oftmit Schreiben hin.
*) Zn einer Korrespondenz des Vicomtc von Santarcmmit dem s'erzogc von Lafocns findet sich eine sonderbareStelle, die sich auf diesen Verdacht bezieht. Der Herrvon Santarcm drückt bei Erwähnung eines andern Indi-viduums der jüdischen Nation sei» Mißtrauen gegen diesesLetztere aus und fügt hinzu: »Ich habe mich, was Dcutzbetrifft, in jener Zeit nicht betrogen und Sie werden sichnoch erinnern, was ich Ihnen damals schrieb. Wollte Gott,daß man meinen Ahnungen Gehör geschenkt hätte!"