Band 
Dritter Band.
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In diesen Abendzirkcln drehte sich die Unter-haltung beinahe immer um Politik, und manchmalwurden von Personen, aufweichen die Verbannungschwer lastete und welche den Augenblick für diebeschlossene Expedition zu beschleunigen wünschten,lebhafte und dringende Aufforderungen an dieFürstin gerichtet. Eines Tages gebrauchte sie beiGelegenheit einer von ihr erwähnten Zeitangabedes Ausdrucks: «Seitdem wir cmigrirt sind..."Ein Herr, der sich durch seinen Glauben an einebaldige Rückkehr nach Frankreich bedeutend kom,promittirt hatte, fiel rasch ein: »Wir sind nichtemigrirt, denn Emigration ist freiwillige Ent-fernung, während wir aus unserm Lande gejagtsind." Die Herzogin erwiederte mit milder Würde:«Sie haben Recht, mein Herr, ich habe mich ge-rauscht. Nie hätte ich freiwillig Frankreich ver-lassen; ich lebe in der Verbannung."

Ein anderes Mal als die Herzogin erfuhr, daßein ihr treu ergebener Royalist aus der Vcndscarretirt worden war, zeigte sie sich sehr betrübtüber diese Nachricht. Alsbald ergriff einer dieseGelegenheit und sagte zu ihr: «Madame dürfensich daraus gefaßt machen, alle Royalisien nach