Band 
Dritter Band.
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die Wache als Gefangener gesetzt. Jetzt ergriffein panischer Schrecke» die Menge und in einemAugenblicke war der ganze Haufen zerstreut. Soendigte die ganze Bewegung als ein nichts be-deutender Auflauf.

Die Herzogin von Berri wartete unterdessenmit unaussprechlicher Ungeduld auf Nachrichtenaus Marseille. Sie befand sich in jener Art vonTodesangst, in der man ein ganzes Leben dahin-gäbc, um nur den Tag um einige Augenblickeweiter vorzurücken. Bis gegen Mittag hatte sienoch einige Geduld gezeigt, aber als zwei Uhrherankam, als es drei schlug, ohne daß das Still-schweigen, das rings um ihr Asyl herrschte, gcstdrtwurde, da wuchs ihre Angst zu erschreckenderHeftigkeit an. Es war beinahe vier Uhr als zweiBoten mit folgendem Billet ankamen, das lako,nisch wie ein Todesurtheil also lautete: »derStreich ist mißlungen, es ist nun nothwendig,Frankreich zu verlassen.«

Die Herzogin rief sogleich aus: »Frankreichzu verlassen! Das scheint mir noch nicht be-wiesen. Nothwendig ist cS blos, dieses Hauszu verlassen, um nicht diese braven Leute ins