Band 
Dritter Band.
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Unglück zu bringe» und um nicht selbst gefangenzu werden.

Jetzt handelte es sich darum, einen raschenEntschluß zu fassen. Der festeste Geist hätte hierwanken können. Die Bewegung der Südprovinzcnhatte fehlgeschlagen; es war nicht wahrscheinlich,daß die anderen Städte des Südens jetzt nocheinen Aufstand versuchen würden, da dieser inMarseille so unglücklich begonnen hatte: eineUnternehmung muß mit Glück begonnen werden.Alle Hülfsqucllcn waren nun auf einmal verstopft.Unmöglich konnte die Herzogin bleiben, und beinaheeben so unmöglich war es, zu fliehen. Entwedermußte sie sich unter tausend Gefahren auf demFestlande gegen die Gränze wenden, oder mußte sieallen Gefahren Trotz bieten, Frankreich in seinerganzen Breite durchziehen und sich in die Vcndecwerfen. — Dieß war die einzige Alternative, diesich ihr darbot. Die Herzogin wählte ohne zuzaudern: nicht um furchtsam zu fliehen war siegekommen, sondern um Krieg zu führen. Sieerklärte, daß, da sie nun einmal in Frankreichsey, sie es nicht mehr verlassen werde, und ebenso

Memoiren d. H. v. Bcrri. in. 6