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Dritter Band.
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Die Worte Asyl und Klugheit hatten einen schlech-ten Klang bei der Herzogin. „Die Vcnd«c istvoller Soldaten!« antwortete sie; „nun gut, destobesser; ich kenne viele von denen, die bei derGarde standen, sie kennen auch mich und werdennicht nach mir schießen. Ich bin nach Frankreichgekommen, um des Land vor der Schande einerfremden Einschrcitung zu bewahren. Die Vendserhaben mein Versprechen, ich werde es halten.Jetzt da ich in Frankreich bin, habe ich meineSchiffe verbrannt, und man wird Mühe haben,mich daraus zu vertreiben.«

Der Royalist aus Toulouse erfuhr nun vonder Herzogin, daß ihre Ankunft im Westen schonangekündigt sey, daß ihre politischen Freunde inParis davon unterrichtet seyen, und als er nunsah, daß ihr Entschluß unerschütterlich fest stand,bot er ihr seinen Degen an. So zog die Fürstinauch den in ihr verwegenes Unternehmen, der mitkälterem Gemüthe, obgleich mit treuem Herzen,sie zur Klugheit zu bekehren versucht hatte.

Die Herzogin hatte blos eine halbe Stundeln Toulouse zugebracht; als sie die Stadt ver-lassen hatte, kam sie über Maissac und Agcn,