Band 
Dritter Band.
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Um einen Begriff von der ungeheuren Thätig-keit zu geben, welcher sie sich überließ, führenwir nur an, daß die Zahl der Briefe sich überneun hundert bclies, welche beinahe alle von ihrereigenen Hand geschrieben waren. Sie hatte vierund zwanzig verschiedene Chiffcrn, deren sie sichin der Korrespondenz mit den verschiedenen Theilenvon Frankreich bediente; sie schrieb mit Chiffernund dechiffriere dieselben mit einer ungemcinenGeläufigkeit. Wir entnehmen hierüber aus derSchrift eines ihrer politischen Gegner (des Gene-rals Dcrmvncvurt) folgende Details: „Wenn dieCouriere 20 bis 30 Briefe mitzunehmen hatten,arbeitete sie oft von früh Morgens bis Abends,wobei sie dann nur die zum Mittagsmahl unum-gänglich nothwendige Zeit aussetzte. Die weißeDintc griff ihre Augen furchtbar an, so daß dieseihr solche Schmerzen verursachten, daß sie oftglaubte, sie müßten aus den Augenhöhlen treten."

Wenn sie dann durch solche mühsame Be-schäftigung ermattet war, wie oft sehnte sie sichnach jenem Leben voll Gefahren zurück, wo sieihren stürmischen Geist doch wenigstens durch diesorcirtcn Märsche, die sie im Lande herum machte,