Band 
Dritter Band.
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Dcutz ging ab in völligster Verzweiflung; seinStreich war mißlungen. Er glaubte, die Herzoginwohne nicht in diesem Hause. Wie sollte er nunseine Versprechungen erfüllen? Wie seinen Handelrichtig machen? Er konnte Duval blos seineUngewißheit mittheilen. Auch dieser befand sichnun in der größten Verlegenheit: Ein einzigerfchlgcschlagcncr Versuch kompromittirtc alles.Was war nun zu thun? Sollte er eine Haus-suchung in dem Hause der Fräulein Duguignyanstellen lassen? Aber wenn die Herzogin diesesHaus nicht bewohnte und nicht gefunden würde,müßte diese Haussuchung der Herzogin die Vcr- >räthcrei des Dcutz nicht enthüllen und sie auf-fordern, auf ihrer Hut zu seyn; dadurch würdedann der ganze .Plan scheitern, und die schonan die Regierung verkaufte Gefangene könnteent-schlüpfen!

Nach langen Berathungen entschied man end-lich, Deutz müsse alles versuchen, um noch zueiner zweiten Unterredung mit der Herzogin zuge-lassen zu werden. DaS Mittel, dessen er sichdazu bediente, war niederträchtig, denn er machte,so zu sagen, die Tugend zur Theilnehmcrin seines

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