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Dritter Band.
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Verbrechens, und blos dadurch, daß er denNamen Gottes auf den Lippen führte, gelangteer zu den Mitteln, seinen Verrath zu vollenden-Es lebte in Nantes eine Nonne, die dasganze Zutrauen der Herzogin besaß, und die eineaußerordentlich gottcsfürchlige und mit seltenerFrömmigkeit begabte Frau war. Dcutz stellte sichihr mit allen äußeren Zeichen der Andacht undFrömmigkeit vor, und so gelang es ihm, sie zuüberzeugen, daß er der Prinzessin eine wichtigeMittheilung zu machen habe. Die Bewegung,die sich in ihrer Gegenwart seiner bcmcistert habe,sagte er, habe ihn verhindert, ihr sein Geheimnißin der ersten Audienz mitzutheilen. Die Nonne,an die er sich gewendet hatte, hielt ihn für auf-richtig und wahrheitsliebend, und that Schrittebei der Herzogin, um diese zu bestimmen, Deutzein zweites Mal vor sich zu lassen. Die aufrich-tigen in der Umgebung der Herzogin lebendenFreunde hatten ihr bis jetzt diese neue Zusammen-kunft ausgeredet; sie hegten zwar kein Miß-trauen gegen Dcutz, aber sie fürchteten, ermöchte, weil er in der Stadt fremd sey, vonder Polizei verfolgt werden, und könnte da-

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