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Geschichte des Kriegs in Spanien und Portugal von 1807 bis 1814 / von dem General Sarrazin. Aus dem Französischen übersetzt
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116
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deutlich, daß die Franzosen, die eine so große StreckeLandes bewachen mußten, leicht gezwungen gewesen seynwürden, zum zweiten Male Andalusien zu räumen,wenn sich die englische Armee nicht in den Gebirgen vonPortugal begraben, sondern im nördlichen Andalu-sien auf dem rechten Ufer des Qua'dalquivir zwi-schen Cord ova und Belalcazar manöuverirt hätte.

Den n. April wurde das Fort Matagorda an-gegriffen , und die Engländer, die es vertheidigten, muß-ten es den 2Z. räumen. Durch die Ueberlegenheit derfranzösischen Artillerie hatte man eS in einen Schutthau-fen verwandelt, als man es zu verlassen beschloß. DieEinnahme dieses Postens setzte die Franzosen in Stand,Cadix zu beschießen, da die Entfernung vom Fort biszum Mittelpunkte der Stadt ungefähr so viel als derWurf der Mörser von 12 Zoll und der z6 Pfänder inder Richtung eines Winkels von zo bis 4z Graden be-tragt. Die Einnahme dieses Forts verschafte ungefähr1Z00 gefangenen Franzosen die Freiheit, worunter600 Offiziere waren. In der Nacht vom 1zum 16.May hieb der Ponton la Castilla seine Schiffsseile ent-zwei und scheiterte nordwestlich von Matagorda. DieGefangenen hatten sich der spanischen Besatzung bemäch-tigt, und die Seeleute, die darauf waren, hakten dieBewegung des Pontons geleitet. Troz dem sehr lebhafften Feuer der Spanier, sowohl von den Landbatterienals von den Canonenböten, gelang es doch beinahe allenFranzosen, durch die Anstrengung ihrer Landsleute,