die zu ihrer Unterstützung herbeieilten, zu landen- Altdas Fahrzeug verbrannt wurde, befanden sich bloß noch ei-nige Kranke darauf, an deren leben man verzweifelte.Dies Ereigniß muß als der Beschluß des vierten FeldzugS»m südlichen Spanien betrachtet werden, so wie diesim nördlichen die Einnahme von Mequinenza war.
Diese Festung liegt auf einem sehr steilen Felsen amZusammenflüsse des Ebro und der Segre. Den 20.May begann der General Suchet die Einschließung.In der Nacht von 2. zum z. Iuny wurden die Laufgrä-ben eröfnet. Die Besatzung vertheidigte sich anfänglichherzhaft, allein von dem groben Geschütz zerschmettertund ohnstreitig über die rcisscnden Fortschritte der Bela-gerer gegen den Hauptwall erstaunt, capitulirte sie den 8»Ihre Stärke betrug 1400 Mann. Die Vertheidigungstand mit der Schwierigkeit der Lage des Orts in keinemVerhältnisse, und wurde allgemein der Kraft des spani-schen Charakters für wenig würdig erklärt. Mequi-nenza heißt mit Recht der Schlüssel des Ebro. Obschon die Artillerie zehn tausend Schüsse gethan hatte, sofand man doch im Platze noch viele Munition und Lebens-rnittel für zwei tausend Mann auf drei Monate. Daherspricht auch der französische General in seinem AmtSbe-richte von der Besatzung mit der tiefsten Verachtung, undgeht sogar so weit, zu behaupten, „daß er ihr die Ehre,vor den französischen Truppen vorbei zu ziehen, bloß ausAchtung gegen die Tapferkeit der spanischen Artillerie zu-gestanden habe."