rer Außenwerke schienen sein Vertrauen zu rechtfertigen?Die Festung hatte auf zwei Monate Lebensrnittel. Ermußte Lord Wellingtons Absichten gegen Vadajozvym 17. auf den l8. wissen. Er brauchte nicht'übersechs Tage, um die Truppen, welche Badajoz unter-stützen sollten, auf dem Sammelplätze zu vereinigen.Statt den 1. April von Sevilla aufzubrechen, hätte erseine Bewegung den 25. März beginnen sollen; den 2.April würde er zu Villa-Franca eingetroffen seyn;dahingegen erschien er daselbst erst den 8«, zwei Tagenachher, als die Engländer über die großen Anstren-gungen einer auserlesenen Besatzung, und über alle ge-lehrten Berechnungen von Bonapartes geschicktestemStellvertreter gesiegt hatten. S 0 ultö Kränkung mußteaußerordentlich groß seyn, als er Philippon'ö Schick-sal erfuhr, dessen Benehmen sicherlich gegen jeden gegrün-deten Tadel gesichert ist. Dieser Offizier kann sich viel-mehr darüber beschweren, daß Soult ihm keine Besaz-zung von 8°oo Mann gegeben hatte, die eine Festungvon einer Ausdehnung wie Badojoz braucht.
Der Obcringenieur der Südarmee Lery schrieb überdie Einnahme dieser Festung an den General Keller-mann: „durch die Eroberung Badajozö verliere ichacht Ingenieure, ein schrecklicher Verlust, von dem ichdas Einzelne noch nicht kenne. Nie gab es eine Festung,die im bessern Zustande, reichlicher mit Lebenömitteln undmit der erforderlichen Anzahl von Truppen versehengewesen wäre. Bei diesem Ereignisse waltet ein unseli«