Einleitung.
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ligion ihnen ähnliche Erscheinungen erzeugt hätte« ^b. Dagegen concentrirte sich die Leitung der ^Staatsangelegenheiten immer mehr in den Hände» ^der Fürsten und ihrer Minister; und so bildete ^sich jene CabinetSpolitik aus, welche das Eu' ^ropäische Staatensystem besonders charakterisirt. ^
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7. Bey dieser unleugbaren Einförmigkeit/wodurch die neue Geschichte der des Alterthums so ^ungleich wird, zeigt sich doch aber zugleich eine ^solche Mannichfaltigkeit, als irgend damitbestehen konnte. Alle Formen der Monarchie, deSErdreichs wie des Wahlreichs, der unumschränkt ^ten, der konstitutionellen, und selbst der Schatten« ^gewalt der Könige, sah man in Europa realisier. ^Sogar in den wenigen Republiken, die es enthielt, ^welche Abstufung von der reinen Aristokratie Vener ^Ligs, bis zu der reinen Democratie eines Hirten-- ^CantonS? Gewiß war es diese Verschiedenheit, ^die einen großem Kreis politischer Ideen prak? ^tisch im Umlaufe erhielt, der Europa seine polir ^tische, und mit ihr zugleich einen großen, vielleicht ^den größten, Theil seiner übrigen Cultur verdankt» §
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8. Die festere Consistenz, welche dieß Syr ^stem erhielt, verdankte es sehr dem glücklichen Umr ^stände, daß gerade sein Mittelpunkt durch einen
Staat