17O k. Per. I. Th. Gesch. d. südk. Cur. Staatensyst.
>648 reich, mit Portugal und mit den Niederlanden im3 «». Kriege. Nur der Spanisch-Niederländische(s. rmteu) und der Deutsche Krieg wurdendurch diesen Congreß beendigt; nicht der Französisch-Spanische, der erst nach ri Jahren (s. unten)seine Endschaft erreichte; auch nicht der zwischenSpanien und Portugal. Der Deutsche FriedeLcr. ward zu Münster zwischen dem Kayser rmd Frank-reich, zu Osnabrück zwischen dem Kayser undSchweden unterhandelt; beyde Friedensschlüsse je-doch, nach ausdrücklicher Uebereinkunft, als EinFriede, der den Nahmen des Westphälischenträgt, angesehen.
Wie entfernt war noch bev Eröffnung des Congressesjede Friedens-Hoffnung? Welche Hindernisse legten nichtbloß die Forderungen, sondern auch die Characlere man-cher Gesandten und das streitige Ceremonie! in den Weg?Auch stockte Alles; bis (Nov. 16451 in dem KayserlichcnGesandten, Grafen Trautmanusdorf, der Mann er-schien, der diplomatische Schwierigkeiten zu heben verstand.Die Hauptpunkte des Streits waren: 1. Die Bestimmungdes Zeitpunkts, der als Norm bey der Restitution für dieZukunft gelten sollte? Ob i6iz, wie die Kronen (Frank-reich und Schweden) und die Protestantischen Stände, vbi6zo wie Oestreich wollte? 2. Die Bestimmung der Ge-nugthuung, sowohl welche die Kronen als einzelne Ständeforderten. Was sollte an die Kronen abgetreten werde»,und wie? Sollten beyde dadurch Mitstände des deutschenReichs werden? z. Die Wiederherstellung des PfälzischenHauses. 4. Die, endlich auf 5 Millionen Thaler festgesetzte,Entschädigung der Schwedischen Armee. 5. Das Streben
Frank-