D.». Gesch. d. ZOjähr. Kriegs 16r 8 -1648. 17 r
Frankreichs den Separatfrieden der Republik mit Spanient» verhindern. Auch als dieß vergeblich, und die meistenandern Punkte ausgeglichen waren, wurden, die Streitig-keiten über die Religionsbeschwerden, (die nach dem Geistdes Zeitalters immer oben an standen,) so heftig, daßdie gänzliche Auflösuug der Unterhandlung zu befürchtenstand, hätten nicht die Fortschritte der Französischen undSchwedischen Waffen im Jahr 1648 es verhindert.
Französische Gesandte z» Münster waren Graf d'Avaur,und Servien; Schwedische zu Osnabrück Orenstierna<Sohn des Kanzlers) und SalviuS. Unter den Kayser-lichcn Gesandten war der wichtigste Graf von Traut-uianSdorf; außer ihm D, Nolmar und Krane. Spanieuund die Niederländer hatten jeder 8 Bevollmächtigte ge-schickt; so wie auch viele andere Staaten die ihrigen. Derpäbstliche Gesandte Chigi und der Venezianische Conta«rini als Vermittler.
Außer dem Werk von Lovorxnr (s. oben S. 142.):
leeret» loiicli»nt ls p-iix äs lVIunster er st'Os-nsdruck; -> I- 1725. 4 Voll. kol. Hauptsächlich nach
dieser Quelle, die geistvolle Schrift:
Geschichte des Westphälischen Friedens, in zwey Theilen vonL. L. von wolrmann, Leipzig. I8v8. (Auch als Fortset-zung von Schiller'» Geschichte deS drevßigjährigen KriegS).
I. Stepb. pükrer Geist deS Westphälischen FricdenS, Gvt-tingen. 1795. 8.
Die vollständigste Sammlung der Actenstücke:
I. G. von Mevern Xcr» p-cis Weltpb-llcse. Gvttingen.1734. Th-l — VI. kol.» der auch die correcteste Ausgabedieser Friedensschlüsse, Göttingen » 747 - besorgt hat.
20. Die durch den Westphälischen Frieden re-gulieren Gegenstände betrafen i« Entschädigungensowohl der Krieg führenden auswärtigen Mächte,
als