2. Schw.-Poln.Successionsstr. 1600-1660. 209
Mitte Europas ein Vulkan entstanden, dessen Aus-brüche fast bey jeder Regierungsveränderung nichtblos nahe, sondern oft auch ferne, Länder bedrohctene
Unter den n Polnischen Wahlen von der von Heinrichvon Valois 1572 bis zu der von Staniläus Pouiarowsky,764 sind kaum drey einmürhig zu nennen: der fremdeEinfluß und der wilde Factivnsgeist dauerten von der erstenbis zur letzten fort.
H. Geschichte des Schwedisch-Polnischen SuccesstonsstreitSund seiner Folgen bis zu den Frieden von Vliva undCopenhagen, iSoo-zSüc,.
Außer Sckmauß s. oben S. 201. ist auch für den Norden von1578 — iöZ 7 das Hauptwerk Dbeveiihiller's ^nnsle» Isr-äinanäsi ero. S. oben S. Ivt.
i. Indem Liefland zwischen den NordischenMächten ein Zankapfel geworden, und zwischenSchweden und Polen es auch geblieben war, ent-stand zwischen diesen Reichen ein noch viel trauri-gerer Successionsstreir, der, zugleich durchdie Religionsverhältnisse und die auswärtige PMtikgenährt, über Jahre fortdauerte. Eine der er-sten Früchte der Polnischen Wahlfreyheit; indemdie Polen den Prinzen SigiSmund von Schwe-izs?den, künftigen Erben dieses Landes, zu ihrem
O Könige